Mit dem dritten Teil ist Shrek nunmehr endgültig aus der Kategorie "eigentlich für Kinder, aber Erwachsene haben auch ihren Spaß" raus. Im Gegenteil; ich denke, die Kinder werden ihre Eltern des öfteren fragen, warum die Erwachsenen sich gerade krümmen vor Lachen.
Nun, das kann man sowohl positiv als auch negativ werten, je nach Sichtweise.
Die Referenzen sind wieder reichlich gesät, allerdings zum Teil wesentlich subtiler oder diffiziler und ohne entsprechendes Hintergrundwissen (z.B. über "Hooters") kaum zu entschlüsseln. Insgesamt scheint mir der Fokus dieses Teils nicht mehr so sehr darauf angelegt zu sein, in möglichst schneller Reihenfolge möglichst viele Disney- und Märchenfiguren im Allgemeinen zu persiflieren, zugunsten einer dichteren Handlung samt detaillierterer Zeichnung der Charaktere und deren mehr oder weniger alltäglicher Probleme. Mitunter ist, wie schon bei SPON zu lesen, Shreks seelische Vorbereitung auf die zukünftige Vaterrolle ein zentrales Element. Aber keine Sorge, weder wird die Thematik allzu ernst noch mit unangemessen viel Tiefgang behandelt, sondern stets in gewohnter Manier mit teils brachialem Humor (Habe ich schon erwähnt, dass "Shrek der Dritte" nicht wirklich für die Kleinen geeignet ist?) verbildlicht.
Beachtenswert ist, wie DreamWorks sich wieder einmal in Realismus und Detailreichtum gesteigert haben. Ein Feuerwerk der CGI-Kunst, von nasser Körperbehaarung nach einem unfreiwilligen Bad im Meer bis hin zu Flusen, Knoten und Unregelmäßigkeiten im Webmuster von Shreks Bekleidung. Fein gemacht!
Wer die Chance hat, den Film in der Originalvertonung zu sehen, sollte diese (wie bei den ersten beiden Teilen auch) unbedingt nutzen. Neben der Tatsache, dass ich sowohl Eddie Murphys deutsche Synchronstimme als zu nervig als auch Sascha Hehn zu langweilig empfinde, dürfte wieder einiges an Wortwitz bei der Übersetzung auf der Strecke bleiben. Man vergleiche einfach mal die Trailer: de vs. en - Q.e.d.
Fazit: auf jeden Fall reingehen und prächtiges Amüsement genießen!
Nun, das kann man sowohl positiv als auch negativ werten, je nach Sichtweise.
Die Referenzen sind wieder reichlich gesät, allerdings zum Teil wesentlich subtiler oder diffiziler und ohne entsprechendes Hintergrundwissen (z.B. über "Hooters") kaum zu entschlüsseln. Insgesamt scheint mir der Fokus dieses Teils nicht mehr so sehr darauf angelegt zu sein, in möglichst schneller Reihenfolge möglichst viele Disney- und Märchenfiguren im Allgemeinen zu persiflieren, zugunsten einer dichteren Handlung samt detaillierterer Zeichnung der Charaktere und deren mehr oder weniger alltäglicher Probleme. Mitunter ist, wie schon bei SPON zu lesen, Shreks seelische Vorbereitung auf die zukünftige Vaterrolle ein zentrales Element. Aber keine Sorge, weder wird die Thematik allzu ernst noch mit unangemessen viel Tiefgang behandelt, sondern stets in gewohnter Manier mit teils brachialem Humor (Habe ich schon erwähnt, dass "Shrek der Dritte" nicht wirklich für die Kleinen geeignet ist?) verbildlicht.
Beachtenswert ist, wie DreamWorks sich wieder einmal in Realismus und Detailreichtum gesteigert haben. Ein Feuerwerk der CGI-Kunst, von nasser Körperbehaarung nach einem unfreiwilligen Bad im Meer bis hin zu Flusen, Knoten und Unregelmäßigkeiten im Webmuster von Shreks Bekleidung. Fein gemacht!
Wer die Chance hat, den Film in der Originalvertonung zu sehen, sollte diese (wie bei den ersten beiden Teilen auch) unbedingt nutzen. Neben der Tatsache, dass ich sowohl Eddie Murphys deutsche Synchronstimme als zu nervig als auch Sascha Hehn zu langweilig empfinde, dürfte wieder einiges an Wortwitz bei der Übersetzung auf der Strecke bleiben. Man vergleiche einfach mal die Trailer: de vs. en - Q.e.d.
Fazit: auf jeden Fall reingehen und prächtiges Amüsement genießen!
banger | cineastisch. | 26. Jun, 23:34
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