Nachdem ich bei DrYes zehn mal ohne zu zögern zustimmend nicken konnte, kommen hier meine Top 10 der Unnannehmlichkeiten, die mir als Radfahrer begegnen.
- Unangeleinte Hunde: ich mag Hunde. Ich habe auch ein gewisses Verständnis dafür, dass man sie, entgegen der Bestimmungen, gerne auch mal ohne Leine auf den Rheinwiesen toben lässt. Allerdings sollte man, zum Wohle aller beteiligten, in der Nähe von Radwegen darauf verzichten. Nein, gute Frau, ich habe auch keinerlei Bedenken, dass Ihr Fiffi mir etwas antun könnte, dennoch fürchte ich Ihren Zorn und Ihre Handtasche, falls sich ein Zusammentreffen von Ihrem herumtollenden Fiffi und meinem Vorderrad ungünstig für ihn auswirken sollte.
- Angeleinte Hunde: sind ganz was tolles, wenn
der Vollidiot am anderen Ende der Leinedas Herrchen es entweder nicht mitbekommt oder es gar regungslos zulässt, dass sich die Leine auf einmal quer über den Radweg spannt. - Der Autofahrer, Herr der Straße: es gibt solche und solche Autofahrer - mit den einen kommt man problemlos zurecht, die anderen agieren gnadenlos als Platzhirsch der Straße. Neben all dem Drängeln und Hupen war der Befehl, ich solle gefälligst auf dem Gehweg fahren, noch die harmloseste aller Frechheiten.
- Einbahnstraßen: sind toll, wenn sie als solche genutzt werden. Nicht so toll ist es, wenn sie von Radfahrern auch in Gegenrichtung benutzt werden dürfen; im Prinzip zwar gar keine so schlechte Idee, die jedoch ständig zu Missverständnissen führt, weil viele Autofahrer das Hinweisschild, dass ihnen Radfahrer entgegenkommen können und dürfen, übersehen. In Abbiegesituationen sehr unangenehm.
- Fußgängerpulks: neigen prinzipiell dazu, sich bei Annäherung eines Radfahrers kontraproduktiv zu verhalten: 40% weichen nach links aus, 40% nach rechts, 20% bleiben auf dem Weg stehen und bewegen sich spontan und genau in die Richtung, in der man sie gerade umfahren möchte.
- Bruchglas auf dem Weg.
- In Ergänzung dazu: "pannensichere" Schläuche, die keine sind.
- Falschparker: hirn- und rücksichtslose Idioten, die ihren Wagen auf Rad- und Fußgängerwege parken. In diesem Fall bin ich ohne Vorbehalte für die Einführung der Selbstjustiz.
- Falschfahrer: Radfahrer, denen solche Dinge wie "Rechtsfahrgebot" vollkommen fremd zu sein scheinen. Betrifft mich zwar selten direkt, dafür aber indirekt, weil solche Idioten das öffentliche Bild vom doofen und rücksichtslosen Radfahrer bestärken.
- In Ergänzung dazu: Abstiegsverweigerer - Radfahrer, die sich selbst in dicht bevölkerten Fußgängerzonen zu fein sind, einfach mal abzusteigen, dadurch ständig anecken oder Leute aus dem Weg klingeln und dadurch öffentliche Unbill provozieren.
banger | 13. Aug, 12:01
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Puh!