So, nun war ich diese Woche etwas unerwartet schon zum zweiten Mal im Savoy-Theater. Überhaupt gehört es zu den ausdrücklichen Vorzügen einer Großstadt, dass man ein reichhaltiges Kulturangebot in Anspruch nehmen kann.
Nachdem am Sonntag Lutz Görner nicht nur auf dem Programm stand, sondern auf der Bühne Robert Gernhardt rezitierte, nein, sprach, sang, brüllte und tanzte, kam heute dank des Newsletter-Gewinnspiels vom Savoy-Theater (gibt es leider nicht bei jeder Veranstaltung: die ersten fünf, die auf den Newsletter mit einem bestimmten Betreff antworten, erhalten zwei Freikarten) noch ein Besuch bei ONKeL FiSCH hinzu.
Nun, die beiden Programme zu vergleichen, hieße selbiges mit Äpfeln und Birnen zu tun. Dennoch: obwohl es prinzipiell ernsthafter war, haben wir bei Görner mehr gelacht. Das lag wohl auch daran, dass Görner seine Schauspielerausbildung vorteilhaft zum Einsatz brachte und sein sehr detailliertes und nuanciertes Programm bot, während ONKeL FiSCH das Publikum eher mit Durchschnittscomedy bediente. Ein gleichmäßiges Niveau suchte man bei den beiden vergebens, einzelne humoristische Highlights vermochten aber die vorhandenen Längen - nicht langweilig aber eher im flacheren Gewässern - nicht auszugleichen.
Insgesamt erinnerte das Programm ein wenig an die kurzen Radionummern, die man von dem Duo kennt: Sataan, Grillstube Saloniki u.s.w. - einzeln sind sie mal ganz witzig, nach einiger Zeit am Stück wird es aber schnell langweilig oder gar nervig.
Wer sich mal ein kurzes Bild vom Programm machen will, kann sich hier den Spot "Jeckass Kamelle" ansehen.
Fazit: Geld hätte ich für dieses Programm nicht ausgegeben. Ein Großteil des Publikums hatte allerdings seinen Spaß; der sei den Leuten auch gegönnt, nur meins war es nicht. Da würde es mich eher noch einmal zu Lutz Görner ziehen, der übrigens einen ganz besonderen Service bot: den Leuten, die in der Pause von ihm Gernhardts Buch "Wörtersee" erwarben, legte er eine signierte CD mit dem Programm des Abends dazu. Sehr lobenswert!
Übrigens habe ich gerade gesehen, dass Jochen Malmsheimer demnächst wieder im Meckenstocks gastiert. Der wäre mal wieder einen Besuch wert.
Nachdem am Sonntag Lutz Görner nicht nur auf dem Programm stand, sondern auf der Bühne Robert Gernhardt rezitierte, nein, sprach, sang, brüllte und tanzte, kam heute dank des Newsletter-Gewinnspiels vom Savoy-Theater (gibt es leider nicht bei jeder Veranstaltung: die ersten fünf, die auf den Newsletter mit einem bestimmten Betreff antworten, erhalten zwei Freikarten) noch ein Besuch bei ONKeL FiSCH hinzu.
Nun, die beiden Programme zu vergleichen, hieße selbiges mit Äpfeln und Birnen zu tun. Dennoch: obwohl es prinzipiell ernsthafter war, haben wir bei Görner mehr gelacht. Das lag wohl auch daran, dass Görner seine Schauspielerausbildung vorteilhaft zum Einsatz brachte und sein sehr detailliertes und nuanciertes Programm bot, während ONKeL FiSCH das Publikum eher mit Durchschnittscomedy bediente. Ein gleichmäßiges Niveau suchte man bei den beiden vergebens, einzelne humoristische Highlights vermochten aber die vorhandenen Längen - nicht langweilig aber eher im flacheren Gewässern - nicht auszugleichen.
Insgesamt erinnerte das Programm ein wenig an die kurzen Radionummern, die man von dem Duo kennt: Sataan, Grillstube Saloniki u.s.w. - einzeln sind sie mal ganz witzig, nach einiger Zeit am Stück wird es aber schnell langweilig oder gar nervig.
Wer sich mal ein kurzes Bild vom Programm machen will, kann sich hier den Spot "Jeckass Kamelle" ansehen.
Fazit: Geld hätte ich für dieses Programm nicht ausgegeben. Ein Großteil des Publikums hatte allerdings seinen Spaß; der sei den Leuten auch gegönnt, nur meins war es nicht. Da würde es mich eher noch einmal zu Lutz Görner ziehen, der übrigens einen ganz besonderen Service bot: den Leuten, die in der Pause von ihm Gernhardts Buch "Wörtersee" erwarben, legte er eine signierte CD mit dem Programm des Abends dazu. Sehr lobenswert!
Übrigens habe ich gerade gesehen, dass Jochen Malmsheimer demnächst wieder im Meckenstocks gastiert. Der wäre mal wieder einen Besuch wert.
banger | kulturell. | 12. Okt, 23:18
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