Herrgottherrje. Ab und zu erwische ich mich ja selbst dabei, wie ich eine der unzähligen Pseudo-Dokus à la "Mit der Autobahnstreife unterwegs" mehr oder weniger aufmerksam (eher letzteres, so wie gerade) verfolge.
Und jedes, wirklich jedes Mal, wenn Fahrzeuge und deren Fahrer aus dem Ausland, vorzugsweise aus dem osteuropäischen Raum, kontrolliert werden, sackt das Sprachniveau der Beamten unverzüglich auf ein unterirdisches Niveau.
Original:
So Chef! Hier, warum nix? Ja, Kollege auch nix! Ja, ist Mandat!
Hier ist Dschörmän! Musst Du haben!
Übersetzung:
Guter Mann, warum sind Sie und Ihr Beifahrer nicht angeschnallt? Das kostet ein Verwarngeld, in Deutschland ist Anschnallpflicht!
Es leuchtet mir ja ein, dass es hilfreich ist, gegenüber Fremdsprachlern auf umfangreiches Amtsdeutsch zu verzichten und die Wortwahl etwas simpler zu gestalten. Ob es allerdings hilfreich ist, dermaßen auf Wortwahl und Satzbau herumzustolpern, dass man selbst als Deutscher Schwierigkeiten hat, die Botschaft zu verstehen, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
Und jedes, wirklich jedes Mal, wenn Fahrzeuge und deren Fahrer aus dem Ausland, vorzugsweise aus dem osteuropäischen Raum, kontrolliert werden, sackt das Sprachniveau der Beamten unverzüglich auf ein unterirdisches Niveau.
Original:
So Chef! Hier, warum nix? Ja, Kollege auch nix! Ja, ist Mandat!
Hier ist Dschörmän! Musst Du haben!
Übersetzung:
Guter Mann, warum sind Sie und Ihr Beifahrer nicht angeschnallt? Das kostet ein Verwarngeld, in Deutschland ist Anschnallpflicht!
Es leuchtet mir ja ein, dass es hilfreich ist, gegenüber Fremdsprachlern auf umfangreiches Amtsdeutsch zu verzichten und die Wortwahl etwas simpler zu gestalten. Ob es allerdings hilfreich ist, dermaßen auf Wortwahl und Satzbau herumzustolpern, dass man selbst als Deutscher Schwierigkeiten hat, die Botschaft zu verstehen, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
banger | ferngesehen. | 2. Dez, 23:40
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