Frau Nessy wurde ein Stöckchen zugeworfen, welches ich, trotz ausgebliebener Weitergabe, aber angesichts des literarischen Mehrwerts in Form einer impliziten Weiterempfehlung, freier Dinge aufnehme.
Aufgabenstellung:
Seite 123, Satz 5: Er lachte immer noch, aber dann merkte er plötzlich, dass ihn alle anstarrten.
Nun, die Originalaufgabe bei ardent verlangt aber eigentlich:
"He! Jetzt reicht's!", fuhr ihn sein Vater an und Blödmann Berney zog ein finsteres Gesicht, während seine Schlange von Schwester schadenfroh grinste, weil ihr blöder Bruder eins auf den Deckel gekriegt hatte. Dann zog sie einen Flunsch, guckte hinter dem Kleid ihrer Mutter hervor und rief triumphierend: "Ätsch, da hast Du's! Ich hab ja gesagt, dass der nicht lustig ist!"
Und weiter:
Zum Buch selber:
Eher zufällig stieß ich im WDR-Fernsehen auf "Was liest Du?" mit Jürgen von der Lippe - eine Art "Literarisches Quartett" mit Unterhaltungsfaktor. Diese eine Sendung stellte nun eine geniale Verknüpfung von Fernsehen und Internet dar: Jürgen von der Lippe las eine, seinem Typ entsprechend natürlich lustige, Stelle aus dem Buch vor, und keine fünf Minuten später hatte Amazon eine Bestellung von mir.
Der Fliegenfänger kombiniert fürchterlich komische Elemente mit einem nachdenklich stimmenden und eher traurigen Handlungsrahmen, in dem ein Junge durch ein Missverständnis aus seiner Kindheit seine gesamte Jugend lang durch falsche Vorurteile arg gebeutelt wird. Anfangs fällt es etwas schwer, in das Buch hineinzukommen, denn jedes Kapitel besteht aus einem Brief, den der Protagonist an sein Idol Morrissey schreibt. Nach und nach hat man sich aber nicht nur an diesen Briefstil gewöhnt, die einzelnen Kapitel rücken auch in der Handlung näher aneinander ran, sodass sich das Buch schließlich flüssig lesen lässt. Doch selbst, wenn dem nicht so wäre: die Geschichte an sich ist es schon wert, sich dieses Buch einmal zur Brust zu nehmen.
Aufgabenstellung:
- Man greift sich das Buch, das in diesem Moment am nächsten liegt.
- Schlägt die Seite 123 auf (wenn das Buch zu dünn ist, nimmt man das nächste, das mindestens 123 Seiten hat)
- Man sucht den fünften Satz.
Seite 123, Satz 5: Er lachte immer noch, aber dann merkte er plötzlich, dass ihn alle anstarrten.
Nun, die Originalaufgabe bei ardent verlangt aber eigentlich:
- Schreibt die drei folgenden Sätze ab, also den sechsten, siebten und achten Satz.
"He! Jetzt reicht's!", fuhr ihn sein Vater an und Blödmann Berney zog ein finsteres Gesicht, während seine Schlange von Schwester schadenfroh grinste, weil ihr blöder Bruder eins auf den Deckel gekriegt hatte. Dann zog sie einen Flunsch, guckte hinter dem Kleid ihrer Mutter hervor und rief triumphierend: "Ätsch, da hast Du's! Ich hab ja gesagt, dass der nicht lustig ist!"
Und weiter:
- Man sucht sich 5 andere, denen man das Spiel zuschieben kann.
Zum Buch selber:
Eher zufällig stieß ich im WDR-Fernsehen auf "Was liest Du?" mit Jürgen von der Lippe - eine Art "Literarisches Quartett" mit Unterhaltungsfaktor. Diese eine Sendung stellte nun eine geniale Verknüpfung von Fernsehen und Internet dar: Jürgen von der Lippe las eine, seinem Typ entsprechend natürlich lustige, Stelle aus dem Buch vor, und keine fünf Minuten später hatte Amazon eine Bestellung von mir.
Der Fliegenfänger kombiniert fürchterlich komische Elemente mit einem nachdenklich stimmenden und eher traurigen Handlungsrahmen, in dem ein Junge durch ein Missverständnis aus seiner Kindheit seine gesamte Jugend lang durch falsche Vorurteile arg gebeutelt wird. Anfangs fällt es etwas schwer, in das Buch hineinzukommen, denn jedes Kapitel besteht aus einem Brief, den der Protagonist an sein Idol Morrissey schreibt. Nach und nach hat man sich aber nicht nur an diesen Briefstil gewöhnt, die einzelnen Kapitel rücken auch in der Handlung näher aneinander ran, sodass sich das Buch schließlich flüssig lesen lässt. Doch selbst, wenn dem nicht so wäre: die Geschichte an sich ist es schon wert, sich dieses Buch einmal zur Brust zu nehmen.
banger | 3. Mrz, 21:56
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