Dieser Blaubeermuffin - bzw. dessen Bild - zog im Mahlzeit!-Blog die Frage nach sich, wie man Objekte am besten freistellt.

Eins vorweg: In Hinblick auf die Bildbearbeitung kann ich keine wirklich hilfreichen Tipps geben, da meine Kenntnisse in diesem Bereich eher rudimentärer Natur sind und ich vieles einfach per "trial and error" herausfinde. Größere Versuche, Objekte vor einem unruhigen Hintergrund freizustellen, habe ich bisher meistens völlig entnervt abgebrochen. Falls jemand hierzu hilfreiche Tipps geben kann - nur her damit! ;-)
Grundlage für ein leichtes Freistellen ist - Wer hätte das gedacht? - die Beschaffenheit des Fotos selbst, genauer: die des Hintergrundes. Der wichtigste Schritt zum Erfolg besteht aus einem einfarbigen Hintergrund sowie einer diffusen Beleuchtung, die, um Schattenwurf im Vornherein zu minimieren, am besten von allen Seiten erfolgt. Das obige Foto entstand im Lichtzelt unserer Agentur, welches durch eine Diffusormatte von vier Schreibtischlampen mit matten Neonröhren beleuchtet wird. Letztere ergeben ein relativ neutrales Licht; Glühbirnen leuchten "wärmer", färben das Bild also tendenziell gelb-orange. Das ist aber auch kein Weltuntergang; mir ist keine aktuelle Digitalkamera bekannt, die das nicht (zumindest in einem annehmbaren Rahmen) durch die Farbkorrektur wieder ausgleichen kann. Wichtig ist in erster Linie eine gleichmäßige Ausleuchtung.
Ein Lichtzelt muss man nicht unbedingt käuflich erwerben; wie einfach kleinere bis ordentlich große Eigenbauten zu erstellen sind, zeigen die Abbildung im Wikipedia-Artikel sowie eine gute Anzahl von Eigenbauanleitungen im Internet. Mein HDR-Gorilla entstand übrigens in der provisorischen Variante aus zwei DIN-A4-Blättern.
Nachdem das Bild - ohne Blitz natürlich, gegebenenfalls hilft ein Miniaturstativ - geschossen wurde, geht der Rest recht fix: Zuerst fummle ich noch ein wenig an der Graduationskurve herum (in GIMP: Farben -> Werte; die Funktion "Automatisch" liefert hier oftmals schon sehr brauchbare Ergebnisse), bis die Farbtöne des Bildes angenehm oder, wie in diesen Fall, appetitlich aussehen.
Zuletzt ärgere ich mich noch einen kurzen Moment darüber, dass der Hintergrund nie so ganz einfarbig ist und leichte Schattierungen aufweist. Aber kein Problem: mit dem Lassowerkzeug markiere ich das Objekt mit etwas Respektabstand, kopiere es und platziere es auf einem wirklich einfarbigen Hintergrund.
Ferdsch. :-)
Nachtrag
Bei Lebensmittelfotos.com gibt es ein gutes Tutorial zum Freistellen in GIMP. Und noch eins.

Eins vorweg: In Hinblick auf die Bildbearbeitung kann ich keine wirklich hilfreichen Tipps geben, da meine Kenntnisse in diesem Bereich eher rudimentärer Natur sind und ich vieles einfach per "trial and error" herausfinde. Größere Versuche, Objekte vor einem unruhigen Hintergrund freizustellen, habe ich bisher meistens völlig entnervt abgebrochen. Falls jemand hierzu hilfreiche Tipps geben kann - nur her damit! ;-)
Grundlage für ein leichtes Freistellen ist - Wer hätte das gedacht? - die Beschaffenheit des Fotos selbst, genauer: die des Hintergrundes. Der wichtigste Schritt zum Erfolg besteht aus einem einfarbigen Hintergrund sowie einer diffusen Beleuchtung, die, um Schattenwurf im Vornherein zu minimieren, am besten von allen Seiten erfolgt. Das obige Foto entstand im Lichtzelt unserer Agentur, welches durch eine Diffusormatte von vier Schreibtischlampen mit matten Neonröhren beleuchtet wird. Letztere ergeben ein relativ neutrales Licht; Glühbirnen leuchten "wärmer", färben das Bild also tendenziell gelb-orange. Das ist aber auch kein Weltuntergang; mir ist keine aktuelle Digitalkamera bekannt, die das nicht (zumindest in einem annehmbaren Rahmen) durch die Farbkorrektur wieder ausgleichen kann. Wichtig ist in erster Linie eine gleichmäßige Ausleuchtung.
Ein Lichtzelt muss man nicht unbedingt käuflich erwerben; wie einfach kleinere bis ordentlich große Eigenbauten zu erstellen sind, zeigen die Abbildung im Wikipedia-Artikel sowie eine gute Anzahl von Eigenbauanleitungen im Internet. Mein HDR-Gorilla entstand übrigens in der provisorischen Variante aus zwei DIN-A4-Blättern.
Nachdem das Bild - ohne Blitz natürlich, gegebenenfalls hilft ein Miniaturstativ - geschossen wurde, geht der Rest recht fix: Zuerst fummle ich noch ein wenig an der Graduationskurve herum (in GIMP: Farben -> Werte; die Funktion "Automatisch" liefert hier oftmals schon sehr brauchbare Ergebnisse), bis die Farbtöne des Bildes angenehm oder, wie in diesen Fall, appetitlich aussehen.
Zuletzt ärgere ich mich noch einen kurzen Moment darüber, dass der Hintergrund nie so ganz einfarbig ist und leichte Schattierungen aufweist. Aber kein Problem: mit dem Lassowerkzeug markiere ich das Objekt mit etwas Respektabstand, kopiere es und platziere es auf einem wirklich einfarbigen Hintergrund.
Ferdsch. :-)
Nachtrag
Bei Lebensmittelfotos.com gibt es ein gutes Tutorial zum Freistellen in GIMP. Und noch eins.
banger | Bilderhaufen. | 12. Mrz, 00:29
557x gelesen | 1 Kommentar | Kommentar verfassen | 0 Trackbacks



wenn das nicht funktioniert, lege ich eine ebenenmaske drüber und schließe peu à peu einfach den hintergrund aus. da kann man leichter mal korrigieren wenn man zuviel weggeschnitten hat.
das sind zwar beides sicher "amateur-methoden", aber 1) stelle ich nicht so oft was frei und 2) steig ich durch die tutorials, wo mit alpha-kanälen etc freigestellt wird nicht durch...
@ nachtrag:
hmmm, ich wollte das thema gimp und bildbearbeitung auf dem eee eigentlich aussparen, aber mit diesen tutorials schau ichs mir vielleicht mal an...