"Günther, Du Vollhonk!" Wütend knüllte Gerd den mühsam auseinandergefalteten Stadtplan nach unzählichen aber nicht von Erfolg gekrönten Versuchen, ihn ordnungsgemäß wieder zusammenzufalten, ins Handschuhfach. "Zehn mal habe ich Dir gesagt, «Lass uns lieber nach dem Weg fragen!», habe ich gesagt, «Lass uns mal anhalten und einen Blick auf die Karte werfen!», habe ich gesagt, aber neiiiin, der Herr hat ja sein schickes neues Spielzeug präsentieren müssen, «Das Ding bringt uns auf dem kürzesten Weg zum Ziel!», meinte der Herr ja... pffff!"
Günther hob zu einer Antwort an, zuckte hilflos mit den Schultern, seufzte und drückte hier und da auf seinem funkelnagelneuen Navigationsgerät herum, brachte es aber nicht zur Ruhe. "Bitte wenden! Bitte wenden! Bitte wenden!", plärrte es blechern vor sich hin. Entnervt kurbelte er das Fenster hinunter und schmiss das Gerät in hohem Bogen hinaus. "Scheißteil!"
"Und nu?", fragte er kleinlaut. "Und nu? Und nu? Und nu? Am Arsch! Lass Dir was einfallen!", blaffte Gerd mit hochrotem Kopf zurück. "Sieh zu, wie Du die Karre hier wegbekommst, ich hol mir 'nen Kaffee!"
Gerd schwang sich aus dem LKW, schlug die Tür hinter sich zu und ließ den leise vor sich hin weinenden Günther zurück.

Fast schade, dass es sich eigentlich nur um ein Werksfahrzeug der Rheinbahn handelte, deren Insassen im Düsseldorfer Hauptbahnhof an den Gleisen arbeiteten. Leider kam meine Bahn in diesem Moment, weswegen das hastig geschossene Foto etwas verwackelt ist und ich mich nicht weiter über die Leute amüsieren konnte, die an diesem Gleis auf ihre Bahn warteten und aufgeregt diskutierend nacheinander auf die Auskunftsanzeige ("U79 Duisburg: 1 Min.") und den LKW zeigten.
Günther hob zu einer Antwort an, zuckte hilflos mit den Schultern, seufzte und drückte hier und da auf seinem funkelnagelneuen Navigationsgerät herum, brachte es aber nicht zur Ruhe. "Bitte wenden! Bitte wenden! Bitte wenden!", plärrte es blechern vor sich hin. Entnervt kurbelte er das Fenster hinunter und schmiss das Gerät in hohem Bogen hinaus. "Scheißteil!"
"Und nu?", fragte er kleinlaut. "Und nu? Und nu? Und nu? Am Arsch! Lass Dir was einfallen!", blaffte Gerd mit hochrotem Kopf zurück. "Sieh zu, wie Du die Karre hier wegbekommst, ich hol mir 'nen Kaffee!"
Gerd schwang sich aus dem LKW, schlug die Tür hinter sich zu und ließ den leise vor sich hin weinenden Günther zurück.

Fast schade, dass es sich eigentlich nur um ein Werksfahrzeug der Rheinbahn handelte, deren Insassen im Düsseldorfer Hauptbahnhof an den Gleisen arbeiteten. Leider kam meine Bahn in diesem Moment, weswegen das hastig geschossene Foto etwas verwackelt ist und ich mich nicht weiter über die Leute amüsieren konnte, die an diesem Gleis auf ihre Bahn warteten und aufgeregt diskutierend nacheinander auf die Auskunftsanzeige ("U79 Duisburg: 1 Min.") und den LKW zeigten.
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