Ein typischer Satz, wie ich ihn häufig in E-Mails auf der Arbeit lesen muss, gibt Anlass zur Kritik: Könntest du das bitte checken und mir ein Feedback geben. Danke!
1. Eine Frage wird durch ein Fragezeichen beendet.
Wer hat diese unsägliche Mode in Gang gebracht, dem Fragezeichen seine Existenzberechtigung zu entziehen und stattdessen Fragen mit einem Punkt zu beenden? Satzkonstrukte wie Warum ist das so. Können wir da was machen. erzeugen bei mir spontanen Hautausschlag. Frage und Punkt passen zusammen wie Pommes und Sprühsahne! Punkt.
2. Feedback?
Man verstehe mich bitte nicht miss - ich arbeite in einer Branche, in der Anglizismen gang und gäbe sind, von "Attachment" über "Computer", "Creative" und "Meeting" bis hin zu "zerofill" ist ein Vokabelsammelsurium im Einsatz, welches teils schlichtweg im Sprachgebrauch etabliert, teils als Fachbegriff oder in der Kommunikation mit englischsprachigen Kunden sinnvoll ist. Aber hier und da auch überflüssig.
"Kannst Du das bitte überprüfen und mir Bescheid geben" ist doch nicht umständlicher formuliert und klingt auch nicht so gestelzt wie "ein Feedback geben".
3. Bitte? Danke!
Ich hasse es, dieses "Danke im Voraus". Nicht nur sprachlich ist es an dieser Stelle der Kommunikation vollkommen deplatziert, es impliziert auch den Zustand, dass man nach Ausführung der Bitte und einer entsprechend formulierten Antwort keine Rückmeldung im Sinne von "Danke für die Bemühungen" oder "Danke, so ist es ok" bekommt. Warum auch? Die Höflichkeitsfloskel wurde ja schon im Vornherein pflichtbewusst abgedrückt. Das führt dann schon mal dazu, dass man selbst nach einer Weile noch mal hinterfragen muss, ob jetzt alles in Ordnung ist, weil der Kommunikationsablauf irgendwie nicht bis zum Ende geführt wurde, laut Murphy's Law das Thema aber plötzlich wieder akut wird, nachdem man in der Annahme, alles sei erledigt, die Mails gelöscht hat.
Dabei ist es doch so einfach:
Ja?
Danke!
1. Eine Frage wird durch ein Fragezeichen beendet.
Wer hat diese unsägliche Mode in Gang gebracht, dem Fragezeichen seine Existenzberechtigung zu entziehen und stattdessen Fragen mit einem Punkt zu beenden? Satzkonstrukte wie Warum ist das so. Können wir da was machen. erzeugen bei mir spontanen Hautausschlag. Frage und Punkt passen zusammen wie Pommes und Sprühsahne! Punkt.
2. Feedback?
Man verstehe mich bitte nicht miss - ich arbeite in einer Branche, in der Anglizismen gang und gäbe sind, von "Attachment" über "Computer", "Creative" und "Meeting" bis hin zu "zerofill" ist ein Vokabelsammelsurium im Einsatz, welches teils schlichtweg im Sprachgebrauch etabliert, teils als Fachbegriff oder in der Kommunikation mit englischsprachigen Kunden sinnvoll ist. Aber hier und da auch überflüssig.
"Kannst Du das bitte überprüfen und mir Bescheid geben" ist doch nicht umständlicher formuliert und klingt auch nicht so gestelzt wie "ein Feedback geben".
3. Bitte? Danke!
Ich hasse es, dieses "Danke im Voraus". Nicht nur sprachlich ist es an dieser Stelle der Kommunikation vollkommen deplatziert, es impliziert auch den Zustand, dass man nach Ausführung der Bitte und einer entsprechend formulierten Antwort keine Rückmeldung im Sinne von "Danke für die Bemühungen" oder "Danke, so ist es ok" bekommt. Warum auch? Die Höflichkeitsfloskel wurde ja schon im Vornherein pflichtbewusst abgedrückt. Das führt dann schon mal dazu, dass man selbst nach einer Weile noch mal hinterfragen muss, ob jetzt alles in Ordnung ist, weil der Kommunikationsablauf irgendwie nicht bis zum Ende geführt wurde, laut Murphy's Law das Thema aber plötzlich wieder akut wird, nachdem man in der Annahme, alles sei erledigt, die Mails gelöscht hat.
Dabei ist es doch so einfach:
- Aufgabenstellung + Bitte
- Erledigung
- Freude + Danke
Ja?
Danke!
banger | alltäglich. | 26. Jul, 23:02
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Die oben zitierte Mail kam übrigens aus einer anderen Abteilung. Dort machen die auch so etwas wie Telefonkonferenzen mit Freisprecheinrichtungen... gruselig!