Mein lieber Schwan...
Man ist es ja als regelmäßiger Bahnfahrer gewohnt, dass sich die Autofahrer in Düsseldorf regelmäßig bescheuert verhalten, was das Verhalten gegenüber den öffentlichen Verkehrsmitteln angeht. Nicht erst einmal habe ich miterleben dürfen, wie eine tonnenschwere Bahn eine Vollbremsung hinlegen musste, weil irgend ein bräsiger Autofahrer meinte, sich wider jeglicher Vernunft und physikalischer Gesetze seinen Weg bahnen zu müssen.
Meistens geht es gut. Heute Abend nicht.
Folgender Ablauf:
Ein Taxibus fährt rechts der Bahnspur, blinkt nach links. Der Bahnfahrer bremst und bimmelt energisch, woraufhin der Taxifahrer den Blinker wieder ausschaltet und die Bahn wieder normale Fahrt aufnimmt.
Auf einmal zieht der Taxifahrer doch nach links herüber auf die Schienen, direkt vor die Bahn, die nicht mehr abbremsen kann und das Taxi hart in die Seite rammt.

(Klick für Animation)
Es gibt einen gewaltigen Knall, Scheiben bersten, der Taxibus wird derbe verformt. Die Fahrgäste stolpern aus dem Taxi, einer blutüberströmt, der Fahrer ist anscheinend eingeklemmt und bewusstlos.
"Ist hier jemand verletzt?", ruft jemand durch die Bahn, nein, hier ist alles in Ordnung. Eine Frau drängt sich nach vorne aus der Bahn, sie scheint Ärztin oder ähnliches zu sein, sie steigt in das Taxi und stabilisiert den Kopf des Fahrers. Schaulustige versammeln sich außen, Idioten in der Bahn reißen dämliche Witze, der Bahnfahrer sitzt kreidebleich und mit glasigem Blick auf den Stufen des Einstiegs. Die Polizei ist schnell da, wir werden herausgelassen. Im Vorbeigehen sehe ich, dass sich die vorne herausragende Kupplung der Bahn in den Wagen gebohrt hat. Bei einem normalen Fahrzeug hätte sie sich in Kopfhöhe befunden. Einen ersten Impuls unterdrückend lasse ich meine Kamera in der Jackentasche, ich will hier keine Fotos schießen. Krankenwagen kommen angefahren.
Reichlich durcheinander verlasse ich den Ort des Geschehens.
Man ist es ja als regelmäßiger Bahnfahrer gewohnt, dass sich die Autofahrer in Düsseldorf regelmäßig bescheuert verhalten, was das Verhalten gegenüber den öffentlichen Verkehrsmitteln angeht. Nicht erst einmal habe ich miterleben dürfen, wie eine tonnenschwere Bahn eine Vollbremsung hinlegen musste, weil irgend ein bräsiger Autofahrer meinte, sich wider jeglicher Vernunft und physikalischer Gesetze seinen Weg bahnen zu müssen.
Meistens geht es gut. Heute Abend nicht.
Folgender Ablauf:
Ein Taxibus fährt rechts der Bahnspur, blinkt nach links. Der Bahnfahrer bremst und bimmelt energisch, woraufhin der Taxifahrer den Blinker wieder ausschaltet und die Bahn wieder normale Fahrt aufnimmt.
Auf einmal zieht der Taxifahrer doch nach links herüber auf die Schienen, direkt vor die Bahn, die nicht mehr abbremsen kann und das Taxi hart in die Seite rammt.

(Klick für Animation)
Es gibt einen gewaltigen Knall, Scheiben bersten, der Taxibus wird derbe verformt. Die Fahrgäste stolpern aus dem Taxi, einer blutüberströmt, der Fahrer ist anscheinend eingeklemmt und bewusstlos.
"Ist hier jemand verletzt?", ruft jemand durch die Bahn, nein, hier ist alles in Ordnung. Eine Frau drängt sich nach vorne aus der Bahn, sie scheint Ärztin oder ähnliches zu sein, sie steigt in das Taxi und stabilisiert den Kopf des Fahrers. Schaulustige versammeln sich außen, Idioten in der Bahn reißen dämliche Witze, der Bahnfahrer sitzt kreidebleich und mit glasigem Blick auf den Stufen des Einstiegs. Die Polizei ist schnell da, wir werden herausgelassen. Im Vorbeigehen sehe ich, dass sich die vorne herausragende Kupplung der Bahn in den Wagen gebohrt hat. Bei einem normalen Fahrzeug hätte sie sich in Kopfhöhe befunden. Einen ersten Impuls unterdrückend lasse ich meine Kamera in der Jackentasche, ich will hier keine Fotos schießen. Krankenwagen kommen angefahren.
Reichlich durcheinander verlasse ich den Ort des Geschehens.
257x gelesen | 4 Kommentare | Kommentar verfassen | 0 Trackbacks


