Eine Bahnfahrt bietet immer wieder Gelegenheit, wirklich irre Gegebenheiten und Zusammenhänge zu beobachten und erleben.
Heute zum Beispiel, bei wundervollem Frühlingswetter und Temperaturen, die sich wagemutig und gleichfalls vorbildlich über die 20°-Marke hinaus bewegt hatten, bot der Maas-Wupper-Express als Kontrapunkt das Winterprogramm: Die Heizungen in den Waggons waren knallheiß, und zwar in solchen Maßen, dass sich in den Schweiß leise geweinte Tränen mischten, hatte man es doch unterlassen, vorsorglich etwas Grillgut einzupacken und musste nun vollkommen unvorbereitet mit der Situation klarkommen.
Als Gegenmaßnahme waren alle Fenster soweit es nur ging geöffnet, eine Maßnahme, über die die sparsameren Naturen unter den Fahrgästen ihren Unmut kund taten, sei es doch in diesen Zeiten unverantwortlich, die teure Energie einfach so zum Fenster hinaus verpuffen zu lassen. Der Rest tat sich nicht minder schwer mit der Situation, war der Reisegenuss doch nun von heißen Füßen und dem Luftzug ausgesetzten Köpfen getrübt - ideale Voraussetzungen für eine unangenehme Kombination aus Schnupfen und Schweißfüßen, die sich wiederum schwer in Einklang mit einem Osterwochenende bei frühlingshaftem Wetter bringen lässt.
Man bat den Zugbegleiter, diesen Misseständen doch Einhalt zu gebieten, doch dieser ließ nur bedauernd verlauten, dass die Heizung zwar ausgeschaltet, jedoch defekt sei, und deshalb die volle Leistung abgebe.
Es mag vielleicht die falsche Jahreszeit sein, liebe Leser, aber spätestens in Sichtweite der Wintermonate sollte man sich noch einmal mit der Bahn zusammensetzen. Defekte Bahnheizungen, die abgeschaltet sind und dabei volle Hitze abgeben, dürften auf lange Sicht einen äußerst interessanten Lösungsansatz zur Energieproblematik darstellen.
Heute zum Beispiel, bei wundervollem Frühlingswetter und Temperaturen, die sich wagemutig und gleichfalls vorbildlich über die 20°-Marke hinaus bewegt hatten, bot der Maas-Wupper-Express als Kontrapunkt das Winterprogramm: Die Heizungen in den Waggons waren knallheiß, und zwar in solchen Maßen, dass sich in den Schweiß leise geweinte Tränen mischten, hatte man es doch unterlassen, vorsorglich etwas Grillgut einzupacken und musste nun vollkommen unvorbereitet mit der Situation klarkommen.
Als Gegenmaßnahme waren alle Fenster soweit es nur ging geöffnet, eine Maßnahme, über die die sparsameren Naturen unter den Fahrgästen ihren Unmut kund taten, sei es doch in diesen Zeiten unverantwortlich, die teure Energie einfach so zum Fenster hinaus verpuffen zu lassen. Der Rest tat sich nicht minder schwer mit der Situation, war der Reisegenuss doch nun von heißen Füßen und dem Luftzug ausgesetzten Köpfen getrübt - ideale Voraussetzungen für eine unangenehme Kombination aus Schnupfen und Schweißfüßen, die sich wiederum schwer in Einklang mit einem Osterwochenende bei frühlingshaftem Wetter bringen lässt.
Man bat den Zugbegleiter, diesen Misseständen doch Einhalt zu gebieten, doch dieser ließ nur bedauernd verlauten, dass die Heizung zwar ausgeschaltet, jedoch defekt sei, und deshalb die volle Leistung abgebe.
Es mag vielleicht die falsche Jahreszeit sein, liebe Leser, aber spätestens in Sichtweite der Wintermonate sollte man sich noch einmal mit der Bahn zusammensetzen. Defekte Bahnheizungen, die abgeschaltet sind und dabei volle Hitze abgeben, dürften auf lange Sicht einen äußerst interessanten Lösungsansatz zur Energieproblematik darstellen.
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