Wenn man dick ist, findet man für sich, respektive den Zustand seines Körpers, zahlreiche Euphemismen: Mollig, stämmig, kräftig, groß, stabil - nur, um ein paar zu nennen. Das stimmt auch mit der eigenen optischen Einschätzung überein; man hat halt hier und da ein paar Pfund zu viel. Vielleicht lässt man sich noch zu einem "dick" hinreißen, aber "fett" - niemals. Fett sind nur andere.
Das eigene Gewicht interpoliert man über den Daumen gepeilt und nach Gutdünken anhand des letzten Besuchs auf einer Waage, der schon etwas länger her ist. Selbige verstaubt unter dem Badezimmerregal. Bemerkungen dritter, man habe wohl noch etwas zugelegt, werden abgewunken; "Ach was, den Bauch hatte ich das letzte Mal schon".
Manchmal beschleicht einen aber dann doch das seltsame Gefühl, die eigene Einschätzung sei etwas zu optimistisch gewesen. Dann, wenn einem nach dem Treppenaufstieg ins zweite Geschoss die Puste ausgegangen ist, dann, wenn man schwitzt, wenn andere die Temperatur als angenehm empfinden, dann, wenn man wieder zur nächstgrößeren Jeansbreite greifen muss, oder wenn man .
Bei mir waren es zwei optische Eindrücke, die mich wachgerüttelt haben. Der eine war ein Foto, zu späterer Stunde entstanden, auf dem ich aus einer recht ungünstigen Perspektive aufgenommen wurde: Sitzend, von der Seite, den Wanst in voller Pracht entfaltet. Vor dem Spiegel stehend lässt sich einiges kaschieren, auch ohne demonstrativ eingezogenen Bauch, aber sitzend, dazu noch in Momenten, wo man nicht mitbekommt, dass eine Kamera auf einen gerichtet ist, gibt es kein Vertuschen.
Den zweiten, wesentlich härteren Eindruck bekam ich im Eiscafé zu Gesicht. Das Lokal ist von innen komplett verspiegelt, und während ich ein meinem Erdbeerbecher schlemmte, erhaschte ich einen Blick auf mich selbst, wie ich da saß und wie Buddha den gesamten Stuhl ausfüllte. Ich war von mir selber angewidert.
Kurze Zeit später ergab es sich, dass jemand aus dem Bekanntenkreis meiner Freundin ihr fast unbenutztes "Wii Fit" verkaufen wollte. Sinn und Zweck dieses Programms entsprechend kommt man nicht umher, im Rahmen seiner Einrichtung auf die Waage zu steigen. Und dort präsentierte sich dann in seiner finalen Sachlichkeit die Diagnose, um die ich mich selbst immer gedrückt hatte: Fettleibigkeit. Knapp 114 Kilogramm bei 1,79m Körpergröße.
Die Mediziner nennen es "Adipositas", der Volksmund so richtig unschön "Fettsucht" - und bei dieser Diagnose muss man sich absolut darüber im Klaren sein, dass nun Schluss ist mit "stabil", "mollig" und Co.
So, nun hatte ich die Diagnose, doch was tun? Die erste gute Idee kam ausgerechnet von der Fressmaschine: Frühschwimmen!
Klasse Sache! Innerhalb relativ kurzer Zeit konnte ich im Wasser meine Kondition aufbauen. Schnaufte ich anfangs noch nach jeder 25m-Bahn wie ein Walross, konnte ich jedoch schon nach relativ kurzer Zeit derer 60 durchschwimmen. Das motiviert!
Doch das allein konnte natürlich nicht reichen - auch eine Ernährungsumstellung musste her. Nein, keine Diät, also keine verminderte Kalorienzufuhr über einen begrenzten Zeitaum, sondern eine langfristige Änderung meines Ernährungsplans, der nicht nur, aber auch die Besuche der umliegenden Bereitstellungsbetriebe für schnellverfügbare Fressmöbel anatolischer, deutscher und amerikanischer Bauart ausschließt.
Insbesondere gab es ein Problem zu lösen: Hunger! Ich konnte morgens zwei große belegte Baguettebrötchen vertilgen, hatte aber schon eine Stunde später wieder Hunger. Mittags wiederholte sich das Spielchen. Was tun?
Von meinem Freund Walter sozusagen inspiriert, setzte ich mich mit der Problematik des Blutzuckerspiegels auseinander und fand relativ schnell zu einer adäquaten Lösung: Ich muss einfach nur ein Auge darauf halten, ob ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel schnell hochtreibt und demensprechend eine hohe Insulinausschüttung proviziert, und diese Lebensmittel dementsprechend meiden oder sehr zurückhaltend dosieren.
Zum morgendlichen Frühstück gibt es von nun an kein Weizenmehlgebäck mehr, sondern unter der Woche Früchtemüsli mit Joghurt. Wochenends gönne ich mir und meiner Freundin den Luxus frischer Brötchen; dankenswerterweise gibt es in der Bäckerei um die Ecke äußerst leckere Dinkel-Vollkornbrötchen - die sind kein Kompromiss, die sind verdammt lecker! Dabei sei auch einmal kurz erwähnt, dass es mitunter unmöglich ist, in einer Bäckerei Vollkornbrötchen zu bekommen. Körnerbrötchen - ja, die gibt es in Hülle und Fülle, sind aber zum größten Teil nichts anderes als mittels Zuckerkulör eingefärbte Weizenmehlbrötchen mit ein paar dekorativ draufgepappten Körnern.
Mittags und Abends gibt es unter der Woche bevorzugt frisch in der Büroküche geschnippelte Salate, manchmal auch mit warmer Komponente, z.B. in Form von roten Linsen, manchmal auch Reste vom Wochenende, wo ich für mich und meine Freundin leicht, aber "normal" koche.
Das tolle ist: Bei dem ganzen Salat- und Gemüsekram kann ich richtig reinschaufeln, habe was zu beißen, es kracht im Mund und schmeckt herrlich! Es macht wirklich Spaß, das Zeug zu essen und stellt für mich mitnichten einen Verzicht dar, sondern eher einen Zugewinn. Ich habe seit Anfang Mai keinen Döner, keine Bratwurst und keine Pizza mehr gegessen, fühle mich dadurch aber in keinster Weise benachteiligt.
Und das tolle ist: Durch die vielen Ballaststoffe bleibe ich lange satt, es kommt zwischen den Mahlzeiten kein Heißhunger mehr auf.
Generell hat sich meine Einstellung zum Essen stark geändert, in eine Richtung, die man gemeinhin als "bewusst" bezeichnet. Das heißt, ich führe nicht penibel Buch darüber, wie viele Kalorien ich bereits verzehrt habe, behalte aber dennoch die Energiemenge meiner Nahrung im Auge. Auch verzichte ich nicht auf die "kleinen Sünden", ich gehe sie nur anders an - ich mache solche bekloppten Dinge wie ein halbes 25g-Täfelchen Schokolade im Zeitlupentempo zu genießen und die andere Hälfte für den nächsten Tag im Kühlschrank aufzubewahren.
Auch die Menge des verzehrten Alkohols habe ich enorm eingeschränkt. Dafür habe ich - vorher absolut undenkbar! - auf einmal Gefallen an alkoholfreiem Bier gefunden; man kann schließlich nicht immer nur Wasser trinken.
Relativ schnell zeigten sich die ersten Erfolge meiner Bemühungen. Die Bemerkungen der anderen schlugen ins positive um, ich fühlte mich gebauchpinselt, als mir von meinen Arbeitskolleginnen nahegelegt wurde, mir doch nun mal wieder engere Kleidung zuzulegen; die Hemden, die zuvor über dem Bauch spannten, hingen jetzt wie Kartoffelsäcke von mir herunter.
Wagemutig geworden, verkündete ich den Entschluss: Sobald mein Gewicht wieder im zweistelligen Bereich ist, fange ich mit dem Laufen an. Und nächstes Jahr laufe ich einen Halbmarathon!
Laufen. Ich. Meine Familienangehörigen bemühten sich, ein Grinsen zu unterdrücken. Eher regnet es in der Wüste, als dass der Herr Banger sich eigenen Fußes und unter Anstrengung auf die Strecke begibt!
Doch eines Tages gegen Ende August war es dann so weit; die Waage schrie mir fröhlich ein "UHU!" entgegen, woraufhin mir ob der Ankündigung nichts anderes übrig blieb, als Konsequenzen folgen zu lassen. Das erste Mal in meinem Leben freiwillig, ohne die Anweisung eines Sportlehrers, fing ich an zu laufen. Und verdammt noch mal, ich fand Spaß daran!
So geht das nun seit Anfang Mai. In der Zwischenzeit habe ich fast den kompletten Inhalt meines Kleiderschranks ausgetauscht, statt Jeansweite 40 trage ich nur noch 36, ich kann einen Sprint zur U-Bahn-Haltestelle einlegen, ohne anschließend minutenlang vor mich hin zu keuchen, ebenso bin ich nicht mehr außer Puste, wenn ich die Treppen zu meiner Wochnung hochsteige.
Meine Freundin freut sich, die Arme wieder mühelos um meinen Leib schlingen zu können, und erst recht darüber, dass mein Schnarchen um Größenordnungen abgenommen hat. Und noch mehr darüber, dass ich seit 10 Wochen auch nicht mehr rauche.
Und ich mag mich selbst wieder im Spiegel sehen.
Kurzum: Es geht mir verdammt gut. Und seit dem vergangenen Wochenende zeigt mir meine Waage satte 20 Kilogramm weniger an als im Mai.
10 more to go!
Das eigene Gewicht interpoliert man über den Daumen gepeilt und nach Gutdünken anhand des letzten Besuchs auf einer Waage, der schon etwas länger her ist. Selbige verstaubt unter dem Badezimmerregal. Bemerkungen dritter, man habe wohl noch etwas zugelegt, werden abgewunken; "Ach was, den Bauch hatte ich das letzte Mal schon".
Manchmal beschleicht einen aber dann doch das seltsame Gefühl, die eigene Einschätzung sei etwas zu optimistisch gewesen. Dann, wenn einem nach dem Treppenaufstieg ins zweite Geschoss die Puste ausgegangen ist, dann, wenn man schwitzt, wenn andere die Temperatur als angenehm empfinden, dann, wenn man wieder zur nächstgrößeren Jeansbreite greifen muss, oder wenn man .
Bei mir waren es zwei optische Eindrücke, die mich wachgerüttelt haben. Der eine war ein Foto, zu späterer Stunde entstanden, auf dem ich aus einer recht ungünstigen Perspektive aufgenommen wurde: Sitzend, von der Seite, den Wanst in voller Pracht entfaltet. Vor dem Spiegel stehend lässt sich einiges kaschieren, auch ohne demonstrativ eingezogenen Bauch, aber sitzend, dazu noch in Momenten, wo man nicht mitbekommt, dass eine Kamera auf einen gerichtet ist, gibt es kein Vertuschen.
Den zweiten, wesentlich härteren Eindruck bekam ich im Eiscafé zu Gesicht. Das Lokal ist von innen komplett verspiegelt, und während ich ein meinem Erdbeerbecher schlemmte, erhaschte ich einen Blick auf mich selbst, wie ich da saß und wie Buddha den gesamten Stuhl ausfüllte. Ich war von mir selber angewidert.
Kurze Zeit später ergab es sich, dass jemand aus dem Bekanntenkreis meiner Freundin ihr fast unbenutztes "Wii Fit" verkaufen wollte. Sinn und Zweck dieses Programms entsprechend kommt man nicht umher, im Rahmen seiner Einrichtung auf die Waage zu steigen. Und dort präsentierte sich dann in seiner finalen Sachlichkeit die Diagnose, um die ich mich selbst immer gedrückt hatte: Fettleibigkeit. Knapp 114 Kilogramm bei 1,79m Körpergröße.
Die Mediziner nennen es "Adipositas", der Volksmund so richtig unschön "Fettsucht" - und bei dieser Diagnose muss man sich absolut darüber im Klaren sein, dass nun Schluss ist mit "stabil", "mollig" und Co.
So, nun hatte ich die Diagnose, doch was tun? Die erste gute Idee kam ausgerechnet von der Fressmaschine: Frühschwimmen!
Klasse Sache! Innerhalb relativ kurzer Zeit konnte ich im Wasser meine Kondition aufbauen. Schnaufte ich anfangs noch nach jeder 25m-Bahn wie ein Walross, konnte ich jedoch schon nach relativ kurzer Zeit derer 60 durchschwimmen. Das motiviert!
Doch das allein konnte natürlich nicht reichen - auch eine Ernährungsumstellung musste her. Nein, keine Diät, also keine verminderte Kalorienzufuhr über einen begrenzten Zeitaum, sondern eine langfristige Änderung meines Ernährungsplans, der nicht nur, aber auch die Besuche der umliegenden Bereitstellungsbetriebe für schnellverfügbare Fressmöbel anatolischer, deutscher und amerikanischer Bauart ausschließt.
Insbesondere gab es ein Problem zu lösen: Hunger! Ich konnte morgens zwei große belegte Baguettebrötchen vertilgen, hatte aber schon eine Stunde später wieder Hunger. Mittags wiederholte sich das Spielchen. Was tun?
Von meinem Freund Walter sozusagen inspiriert, setzte ich mich mit der Problematik des Blutzuckerspiegels auseinander und fand relativ schnell zu einer adäquaten Lösung: Ich muss einfach nur ein Auge darauf halten, ob ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel schnell hochtreibt und demensprechend eine hohe Insulinausschüttung proviziert, und diese Lebensmittel dementsprechend meiden oder sehr zurückhaltend dosieren.
Zum morgendlichen Frühstück gibt es von nun an kein Weizenmehlgebäck mehr, sondern unter der Woche Früchtemüsli mit Joghurt. Wochenends gönne ich mir und meiner Freundin den Luxus frischer Brötchen; dankenswerterweise gibt es in der Bäckerei um die Ecke äußerst leckere Dinkel-Vollkornbrötchen - die sind kein Kompromiss, die sind verdammt lecker! Dabei sei auch einmal kurz erwähnt, dass es mitunter unmöglich ist, in einer Bäckerei Vollkornbrötchen zu bekommen. Körnerbrötchen - ja, die gibt es in Hülle und Fülle, sind aber zum größten Teil nichts anderes als mittels Zuckerkulör eingefärbte Weizenmehlbrötchen mit ein paar dekorativ draufgepappten Körnern.
Mittags und Abends gibt es unter der Woche bevorzugt frisch in der Büroküche geschnippelte Salate, manchmal auch mit warmer Komponente, z.B. in Form von roten Linsen, manchmal auch Reste vom Wochenende, wo ich für mich und meine Freundin leicht, aber "normal" koche.
Das tolle ist: Bei dem ganzen Salat- und Gemüsekram kann ich richtig reinschaufeln, habe was zu beißen, es kracht im Mund und schmeckt herrlich! Es macht wirklich Spaß, das Zeug zu essen und stellt für mich mitnichten einen Verzicht dar, sondern eher einen Zugewinn. Ich habe seit Anfang Mai keinen Döner, keine Bratwurst und keine Pizza mehr gegessen, fühle mich dadurch aber in keinster Weise benachteiligt.
Und das tolle ist: Durch die vielen Ballaststoffe bleibe ich lange satt, es kommt zwischen den Mahlzeiten kein Heißhunger mehr auf.
Generell hat sich meine Einstellung zum Essen stark geändert, in eine Richtung, die man gemeinhin als "bewusst" bezeichnet. Das heißt, ich führe nicht penibel Buch darüber, wie viele Kalorien ich bereits verzehrt habe, behalte aber dennoch die Energiemenge meiner Nahrung im Auge. Auch verzichte ich nicht auf die "kleinen Sünden", ich gehe sie nur anders an - ich mache solche bekloppten Dinge wie ein halbes 25g-Täfelchen Schokolade im Zeitlupentempo zu genießen und die andere Hälfte für den nächsten Tag im Kühlschrank aufzubewahren.
Auch die Menge des verzehrten Alkohols habe ich enorm eingeschränkt. Dafür habe ich - vorher absolut undenkbar! - auf einmal Gefallen an alkoholfreiem Bier gefunden; man kann schließlich nicht immer nur Wasser trinken.
Relativ schnell zeigten sich die ersten Erfolge meiner Bemühungen. Die Bemerkungen der anderen schlugen ins positive um, ich fühlte mich gebauchpinselt, als mir von meinen Arbeitskolleginnen nahegelegt wurde, mir doch nun mal wieder engere Kleidung zuzulegen; die Hemden, die zuvor über dem Bauch spannten, hingen jetzt wie Kartoffelsäcke von mir herunter.
Wagemutig geworden, verkündete ich den Entschluss: Sobald mein Gewicht wieder im zweistelligen Bereich ist, fange ich mit dem Laufen an. Und nächstes Jahr laufe ich einen Halbmarathon!
Laufen. Ich. Meine Familienangehörigen bemühten sich, ein Grinsen zu unterdrücken. Eher regnet es in der Wüste, als dass der Herr Banger sich eigenen Fußes und unter Anstrengung auf die Strecke begibt!
Doch eines Tages gegen Ende August war es dann so weit; die Waage schrie mir fröhlich ein "UHU!" entgegen, woraufhin mir ob der Ankündigung nichts anderes übrig blieb, als Konsequenzen folgen zu lassen. Das erste Mal in meinem Leben freiwillig, ohne die Anweisung eines Sportlehrers, fing ich an zu laufen. Und verdammt noch mal, ich fand Spaß daran!
So geht das nun seit Anfang Mai. In der Zwischenzeit habe ich fast den kompletten Inhalt meines Kleiderschranks ausgetauscht, statt Jeansweite 40 trage ich nur noch 36, ich kann einen Sprint zur U-Bahn-Haltestelle einlegen, ohne anschließend minutenlang vor mich hin zu keuchen, ebenso bin ich nicht mehr außer Puste, wenn ich die Treppen zu meiner Wochnung hochsteige.
Meine Freundin freut sich, die Arme wieder mühelos um meinen Leib schlingen zu können, und erst recht darüber, dass mein Schnarchen um Größenordnungen abgenommen hat. Und noch mehr darüber, dass ich seit 10 Wochen auch nicht mehr rauche.
Und ich mag mich selbst wieder im Spiegel sehen.
Kurzum: Es geht mir verdammt gut. Und seit dem vergangenen Wochenende zeigt mir meine Waage satte 20 Kilogramm weniger an als im Mai.
10 more to go!
banger | persönlich. | 19. Okt, 14:47
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1,4 kg Übergwicht mindestens 40 kcal beim Lesen verschleudert hat..