Nachdem ich der festen Überzeugung war, die Urheberrechtsabgabe für USB-Sticks und Speicherkarten ließen sich als Vorzeigestück für Geldabschöpfung ohne Gegenleistung kaum toppen, lieferte der Springer-Verlag den Hirnfick der Woche: Man steigerte den Anspruch, an den Werbeeinnahmen der Suchmaschinen beteiligt zu werden werden [1], wie folgt [2]: Springers Chief Marketing Officer schlug eine Lösung vor, der eine "eingepreiste Internetabgabe" beim Kauf eines Computers zugrunde liegt. "Davon könnten auch journalistische Angebote profitieren", wird der Springer-Manager, der auf einem Online-Marketing-Kongress sprach, vom Kongressveranstalter Horizont zitiert.
Da fällt einem glatt die Kaffeetasse aus der Hand. Ich kann mich nur dem Vorschlag von FireFox [3] anschließen: Google? Hallo? Wäret Euer Gnaden so freundlich und dreht den Heinis mal für ein paar Wochen den Ranking-Saft ab? Mich würde brennend interessieren, was die Internet-Langschläfer, die es verpasst haben ein geeignetes funktionierendes und interessantes Geschäftsmodell zu entwickeln, auf eine Blockade eurerseits antworten würden!
Alternativ könnte man auf gewisses Geschmiere auf totem Holz aus dem Hause Springer vorab eine Gebühr erheben, die Persönlichkeits-, Image- und sonstige Schädigungen derjenigen abdeckt, die regelmäßig von den journalistischen Angeboten profitieren.
[1] http://www.heise.de/newsticker/meldung/141320
[2] http://www.heise.de/newsticker/meldung/141474
[3] http://unkreativ.net/wordpress/?p=6409
Da fällt einem glatt die Kaffeetasse aus der Hand. Ich kann mich nur dem Vorschlag von FireFox [3] anschließen: Google? Hallo? Wäret Euer Gnaden so freundlich und dreht den Heinis mal für ein paar Wochen den Ranking-Saft ab? Mich würde brennend interessieren, was die Internet-Langschläfer, die es verpasst haben ein geeignetes funktionierendes und interessantes Geschäftsmodell zu entwickeln, auf eine Blockade eurerseits antworten würden!
Alternativ könnte man auf gewisses Geschmiere auf totem Holz aus dem Hause Springer vorab eine Gebühr erheben, die Persönlichkeits-, Image- und sonstige Schädigungen derjenigen abdeckt, die regelmäßig von den journalistischen Angeboten profitieren.
[1] http://www.heise.de/newsticker/meldung/141320
[2] http://www.heise.de/newsticker/meldung/141474
[3] http://unkreativ.net/wordpress/?p=6409
banger | bemerkenswert. | 3. Jul, 11:36
213x gelesen | 0 Kommentare | Kommentar verfassen | 0 Trackbacks



Trackback URL:
http://banger.twoday.net/stories/money-for-nothing/modTrackback