Am vergangenen Wochenende wurde zum wiederholten Male innerhalb weniger Wochen ein minderjähriges Kind aus dem Zug geworfen, weil es keine Fahrkarte dabei hatte. Das verantwortliche Zugpersonal darf man getrost mit wüsten Beschimpfungen beschenken.
In erster Linie stellt sich meinem vermeintlich gesunden Menschenverstand dabei die Frage nach dem Warum. Kinder in dem Alter haben meistens sowieso eine Schülerfahrkarte, deren Vergessen zu meiner Schulzeit nach einer entsprechenden Erklärung vom Schaffner maximal mit einer Ermahnung und dem erhobenen Zeigefinger geahndet wurde. Selbst wenn es denn härter sein muss, gibt es immer noch das Mittel des "erhöhten Fahrtentgeldes".
Andererseits bekommt man in den hiesigen Regionen regelmäßig zum Wochenende, zu Fußballspielen oder ähnlichen Veranstaltungen mit, wie Horden von Spacken herumpöbeln oder die Fahrgäste andersweitig belästigen sowie die Wagen in einem erbärmlichen Zustand zurücklassen. Zu solchen Gelegenheiten schließen sich die Schaffner meist in ihr Dienstabteil ein, um dem Trubel nicht entgegentreten zu müssen. Man kann es teilweise nachvollziehen; mir mangelte es auch an Motivation, müsste ich mich alleine und ohne Unterstützung durch Sicherheitspersonal dem Pöbel entgegenstellen. Dennoch trifft man in dieser Hinsicht keinerlei sichtbare Gegenmaßnahmen, nur die Bahnhöfe werden in Extremfällen durch den Bundesgrenzschutz gesichert. Dafür schmeißt man aber Kinder aus dem Zug.
Ist das reine Frustkompensation?
Nachtrag: Das Vorgehen scheint wohl derzeit inflationär zur Anwendung zu kommen.
In erster Linie stellt sich meinem vermeintlich gesunden Menschenverstand dabei die Frage nach dem Warum. Kinder in dem Alter haben meistens sowieso eine Schülerfahrkarte, deren Vergessen zu meiner Schulzeit nach einer entsprechenden Erklärung vom Schaffner maximal mit einer Ermahnung und dem erhobenen Zeigefinger geahndet wurde. Selbst wenn es denn härter sein muss, gibt es immer noch das Mittel des "erhöhten Fahrtentgeldes".
Andererseits bekommt man in den hiesigen Regionen regelmäßig zum Wochenende, zu Fußballspielen oder ähnlichen Veranstaltungen mit, wie Horden von Spacken herumpöbeln oder die Fahrgäste andersweitig belästigen sowie die Wagen in einem erbärmlichen Zustand zurücklassen. Zu solchen Gelegenheiten schließen sich die Schaffner meist in ihr Dienstabteil ein, um dem Trubel nicht entgegentreten zu müssen. Man kann es teilweise nachvollziehen; mir mangelte es auch an Motivation, müsste ich mich alleine und ohne Unterstützung durch Sicherheitspersonal dem Pöbel entgegenstellen. Dennoch trifft man in dieser Hinsicht keinerlei sichtbare Gegenmaßnahmen, nur die Bahnhöfe werden in Extremfällen durch den Bundesgrenzschutz gesichert. Dafür schmeißt man aber Kinder aus dem Zug.
Ist das reine Frustkompensation?
Nachtrag: Das Vorgehen scheint wohl derzeit inflationär zur Anwendung zu kommen.
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