Nachdem ich angesichts des Elends an Schneidwerkzeugen in unserer Büroküche zuletzt zu einem Keramikmesser griff, wurde dieses nun auch in den Ruhestand geschickt. Zwar ist es pflegeleicht und kommt mit einer ordentlichen Schärfe, die auch lange hält, aber nach etwas mehr als einem halben Jahr hat auch die spürbar nachgelassen und selber Nachschärfen ist bei einem Keramikmesser nicht machbar.
Gestern Nachmittag traf dann der Nachfolger ein: Ein Santoku Hōchō, die kleinere Ausgabe dessen, welches ich in der heimischen Küche habe.
Die Dinger sind toll! Die deutsche Durchschnittshausfrau - wie meine Mutter - wird zwar bemängeln, dass die Messer nicht rostfrei und somit auch nicht für die Spülmaschine geeignet sind, aber eben deswegen kann man sie so fantastisch scharf schleifen.
Apropos "Schleifen": Sucht man bei Youtube nach Videos, die das Schärfen eines Santokus zeigen, bekommt man in erster Linie Anweisungen, wie man ein westliches Küchenmesser in Santoku-Form mit allerlei Gerätschaften malträtiert werden. Einem Hōchō traditioneller Machart sollte man das besser nicht antun; besser ist man mit einem gescheiten Wasserschleifstein beraten, mit dem man die Schneide - ein wenig Übung und Geschick vorausgesetzt - rasiermesserscharf bekommt.
Gestern Nachmittag traf dann der Nachfolger ein: Ein Santoku Hōchō, die kleinere Ausgabe dessen, welches ich in der heimischen Küche habe.
Die Dinger sind toll! Die deutsche Durchschnittshausfrau - wie meine Mutter - wird zwar bemängeln, dass die Messer nicht rostfrei und somit auch nicht für die Spülmaschine geeignet sind, aber eben deswegen kann man sie so fantastisch scharf schleifen.
Apropos "Schleifen": Sucht man bei Youtube nach Videos, die das Schärfen eines Santokus zeigen, bekommt man in erster Linie Anweisungen, wie man ein westliches Küchenmesser in Santoku-Form mit allerlei Gerätschaften malträtiert werden. Einem Hōchō traditioneller Machart sollte man das besser nicht antun; besser ist man mit einem gescheiten Wasserschleifstein beraten, mit dem man die Schneide - ein wenig Übung und Geschick vorausgesetzt - rasiermesserscharf bekommt.
banger | kulinarisch. | 18. Jun, 13:05
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