Wenn Busse anstatt Bahnen fahren, wird es mitunter zwanghaft kuschelig. Dicht gepackt steht und sitzt man im Bus und lässt die Überführungsfahrt über sich ergehen - oder nutzt die Gelegenheit, einfache Sachverhalte unbeachtet an seiner schlichten Auffassungsgabe vorbeiziehen zu lassen, obendrein noch die falschen Rückschlüsse zu ziehen, diese mit den Auswirkungen tüchtigen und professionellen Alkoholkonsums zu kombinieren und dann seinen Unmut laut kund zu tun.
"Das ist doch alles wieder eine Scheiße von der Rheinbahn! Nix kriegen die hin!"
Ein Senior fasst die Lautstärke fälschlicherweise als Fahrplankompetenz auf und piepst dem Redeführer seine Unsicherheit entgegen, an welcher Haltestelle er denn nun aussteigen müsse, um wieder Anschluss an die weiterfahrende Bahn zu bekommen.
Der angesprochene nutzt die Gunst der Minute und übertönt die soeben erklingende Durchsage des Fahrers bezüglich der Anschlussmöglichkeiten mit der Bekundung, der Herr könne für den heutigen Abend jegliche Hoffnung auf ein Weiterkommen begraben, da die Qualität des Verkehrsunternehmens mit Exkrementen gleichzusetzen sei. Verunsicherung und hilfloses Umherschauen.
Ein weiterer Fahrgast verstaut in aller Seelenruhe seine Denkeinrichtung in der Aktentasche, um in das Lamento einzustimmen: "Jedes Mal das Gleiche! Aber uns das Geld aus der Tasche ziehen, das können sie!"
"Und das wird von unseren Steuergeldern subventioniert!", steuert jemand außerhalb meines Gesichtsfeldes bei.
Ein tiefer Zug aus der Bierflasche, dann stimmt der Vorsänger ein "Rheinbahn - bescheuert, blöd und scheiße!" an. Von meinem Sitznachbarn höre ich ein gequält gemurmeltes "Fresse!" Anderswo Zustimmung: "Nichts wird mehr repariert, überall wird gespart, und dann so etwas!"
Zum Glück dauert die Fahrt nur ein paar Minuten, denn mitnichten gab es ein Panne oder ähnliches: Derzeit werden, schon etwas länger angekündigt, des Nachts die Gleise und Lager auf der Oberkasseler Brücke ausgetauscht.
Nachtrag: Dies geschieht übrigens im Auftrag der Stadt Düsseldorf. Falls mit der Pöbler noch einmal begegnet, werde ich ihn darauf hinweisen.
"Das ist doch alles wieder eine Scheiße von der Rheinbahn! Nix kriegen die hin!"
Ein Senior fasst die Lautstärke fälschlicherweise als Fahrplankompetenz auf und piepst dem Redeführer seine Unsicherheit entgegen, an welcher Haltestelle er denn nun aussteigen müsse, um wieder Anschluss an die weiterfahrende Bahn zu bekommen.
Der angesprochene nutzt die Gunst der Minute und übertönt die soeben erklingende Durchsage des Fahrers bezüglich der Anschlussmöglichkeiten mit der Bekundung, der Herr könne für den heutigen Abend jegliche Hoffnung auf ein Weiterkommen begraben, da die Qualität des Verkehrsunternehmens mit Exkrementen gleichzusetzen sei. Verunsicherung und hilfloses Umherschauen.
Ein weiterer Fahrgast verstaut in aller Seelenruhe seine Denkeinrichtung in der Aktentasche, um in das Lamento einzustimmen: "Jedes Mal das Gleiche! Aber uns das Geld aus der Tasche ziehen, das können sie!"
"Und das wird von unseren Steuergeldern subventioniert!", steuert jemand außerhalb meines Gesichtsfeldes bei.
Ein tiefer Zug aus der Bierflasche, dann stimmt der Vorsänger ein "Rheinbahn - bescheuert, blöd und scheiße!" an. Von meinem Sitznachbarn höre ich ein gequält gemurmeltes "Fresse!" Anderswo Zustimmung: "Nichts wird mehr repariert, überall wird gespart, und dann so etwas!"
Zum Glück dauert die Fahrt nur ein paar Minuten, denn mitnichten gab es ein Panne oder ähnliches: Derzeit werden, schon etwas länger angekündigt, des Nachts die Gleise und Lager auf der Oberkasseler Brücke ausgetauscht.
Nachtrag: Dies geschieht übrigens im Auftrag der Stadt Düsseldorf. Falls mit der Pöbler noch einmal begegnet, werde ich ihn darauf hinweisen.
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