In unserer Entwicklungsabteilung haben wir den "Denker-Dienstag" und den "Denker-Donnerstag" eingeführt. Beide Tage dienen dazu, dass wir uns störungsfrei und somit voll und ganz der Software-Entwicklung widmen können, was mit unter schwer ist, wenn ständig das Telefon klingelt oder jemand von den Kollegen mit einem Wunsch oder einer Frage hereinstürmt.
Der Rest der Firma ist somit angehalten, uns nur in wirklichen Notfällen zu behelligen. Prinzipiell klappt das ganz gut, nur zwei Sachen gibt es zu bemängeln:
Beispiel:
F.: Das Feld X auf der von Seite Y übermittelten Daten ist leer. Warum?
A.: Weil seitens Y für den Parameter X kein Wert übergeben wurde, das siehst Du doch selbst in den Logdaten, die Du mitgeschickt hast.
F.: Warum nicht?
A.: Keine Ahnung. Frag bei Y mal nach, ob die was geändert haben.
F.: Kannst Du nicht mal nachschauen, woran das liegen kann?
A.: ...
Kopf -> Tisch.
Der Rest der Firma ist somit angehalten, uns nur in wirklichen Notfällen zu behelligen. Prinzipiell klappt das ganz gut, nur zwei Sachen gibt es zu bemängeln:
- Manche Kollegen versuchen immer wieder, Trivialfragen mit der Einleitungsfloskel "Ich weiß, heute ist D-Tag, aber..." zu legalisieren
- andere wiederum interpretieren das Denken als Dienstleistung unsererseits und kommen mit Fragen oder Problemchen an, die durch eine selbstständige Benutzung der Hirnmasse leicht hätten gelöst werden können
Beispiel:
F.: Das Feld X auf der von Seite Y übermittelten Daten ist leer. Warum?
A.: Weil seitens Y für den Parameter X kein Wert übergeben wurde, das siehst Du doch selbst in den Logdaten, die Du mitgeschickt hast.
F.: Warum nicht?
A.: Keine Ahnung. Frag bei Y mal nach, ob die was geändert haben.
F.: Kannst Du nicht mal nachschauen, woran das liegen kann?
A.: ...
Kopf -> Tisch.
banger | alltäglich. | 11. Aug, 18:44
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