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    <title>Bangers Welt (Kann Spuren von Hirn enthalten.) : Rubrik:ÖPNV.</title>
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    <description>Kann Spuren von Hirn enthalten.</description>
    <dc:publisher>banger</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-09-09T18:17:05Z</dc:date>
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    <title>Bangers Welt</title>
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  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/und-es-ist-noch-nicht-einmal-der-13/">
    <title>Und es ist noch nicht einmal der 13.</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/und-es-ist-noch-nicht-einmal-der-13/</link>
    <description>Was ist denn heute hier los? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;Schwerer Unfall in Düsseldorf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In der Düsseldorfer Innenstadt hat es am Freitagnachmittag einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Eine Straßenbahn ist mit mehreren Pkw kollidiert. Bei dem Unfall sollen sich nach ersten Angaben zwei Menschen schwer verletzt haben.&lt;/cite&gt; (&lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/750745/Schwerer-Unfall-in-Duesseldorf.html&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;Auto rast in Bushaltestelle&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Niederkassel sind am Freitag drei Menschen verletzt worden, darunter ein Kind schwer. Dieses wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.&lt;/cite&gt; (&lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/750766/Auto-rast-in-Bushaltestelle.html&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, hoffentlich ist es nachher zum Feierabend ruhiger...</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 banger</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-28T15:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/ausnahmen-bestaetigen-die-regel/">
    <title>Ausnahmen bestätigen die Regel</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/ausnahmen-bestaetigen-die-regel/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/banger1977/3829960962/&quot; title=&quot;Fahrplan 713 von banger1977 bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3531/3829960962_e943a2e192_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;Fahrplan 713&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh wow. Zwischen Montag und Freitag schaffen es täglich ganze drei Bahnen dann wirklich bis zur Endhaltestelle. Freitags sogar eine mehr, da darf schon mal Feierstimmung aufkommen.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 banger</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-17T11:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/bahn-vs-taxi/">
    <title>Zusammenstoß</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/bahn-vs-taxi/</link>
    <description>Mein lieber Schwan... &lt;br /&gt;
Man ist es ja als regelmäßiger Bahnfahrer gewohnt, dass sich die Autofahrer in Düsseldorf &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/stories/4615748/&quot;&gt;regelmäßig&lt;/a&gt; bescheuert verhalten, was das Verhalten gegenüber den öffentlichen Verkehrsmitteln angeht. Nicht erst einmal habe ich miterleben dürfen, wie eine tonnenschwere Bahn eine Vollbremsung hinlegen musste, weil irgend ein bräsiger Autofahrer meinte, sich wider jeglicher Vernunft und physikalischer Gesetze seinen Weg bahnen zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens geht es gut. Heute Abend nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgender Ablauf:&lt;br /&gt;
Ein Taxibus fährt rechts der Bahnspur, blinkt nach links. Der Bahnfahrer bremst und bimmelt energisch, woraufhin der Taxifahrer den Blinker wieder ausschaltet und die Bahn wieder normale Fahrt aufnimmt. &lt;br /&gt;
Auf einmal zieht der Taxifahrer doch nach links herüber auf die Schienen, direkt vor die Bahn, die nicht mehr abbremsen kann und das Taxi hart in die Seite rammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2432/3549819434_85ac547215_o.gif&quot; rel=&quot;lightbox&quot; rev=&quot;http://www.flickr.com/photos/banger1977/3549819434/&quot; title=&quot;bahncrash&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2432/3549819434_6d71683e1f_t.jpg&quot; width=&quot;51&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;bahncrash&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Klick für Animation)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen gewaltigen Knall, Scheiben bersten, der Taxibus wird derbe verformt. Die Fahrgäste stolpern aus dem Taxi, einer blutüberströmt, der Fahrer ist anscheinend eingeklemmt und bewusstlos. &lt;br /&gt;
&quot;Ist hier jemand verletzt?&quot;, ruft jemand durch die Bahn, nein, hier ist alles in Ordnung. Eine Frau drängt sich nach vorne aus der Bahn, sie scheint Ärztin oder ähnliches zu sein, sie steigt in das Taxi und stabilisiert den Kopf des Fahrers. Schaulustige versammeln sich außen, Idioten in der Bahn reißen dämliche Witze, der Bahnfahrer sitzt kreidebleich und mit glasigem Blick auf den Stufen des Einstiegs. Die Polizei ist schnell da, wir werden herausgelassen. Im Vorbeigehen sehe ich, dass sich die vorne herausragende &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Scharfenbergkupplung&quot;&gt;Kupplung&lt;/a&gt; der Bahn in den Wagen gebohrt hat. Bei einem normalen Fahrzeug hätte sie sich in Kopfhöhe befunden. Einen ersten Impuls unterdrückend lasse ich meine Kamera in der Jackentasche, ich will hier keine Fotos schießen. Krankenwagen kommen angefahren.&lt;br /&gt;
Reichlich durcheinander verlasse ich den Ort des Geschehens.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 banger</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-20T20:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/energiesparwunder/">
    <title>Energiesparwunder</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/energiesparwunder/</link>
    <description>Eine Bahnfahrt bietet immer wieder Gelegenheit, wirklich irre Gegebenheiten und Zusammenhänge zu beobachten und erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute zum Beispiel, bei wundervollem Frühlingswetter und Temperaturen, die sich wagemutig und gleichfalls vorbildlich über die 20°-Marke hinaus bewegt hatten, bot der Maas-Wupper-Express als Kontrapunkt das Winterprogramm: Die Heizungen in den Waggons waren knallheiß, und zwar in solchen Maßen, dass sich in den Schweiß leise geweinte Tränen mischten, hatte man es doch unterlassen, vorsorglich etwas Grillgut einzupacken und musste nun vollkommen unvorbereitet mit der Situation klarkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegenmaßnahme waren alle Fenster soweit es nur ging geöffnet, eine Maßnahme, über die die sparsameren Naturen unter den Fahrgästen ihren Unmut kund taten, sei es doch in diesen Zeiten unverantwortlich, die teure Energie einfach so zum Fenster hinaus verpuffen zu lassen. Der Rest tat sich nicht minder schwer mit der Situation, war der Reisegenuss doch nun von heißen Füßen und dem Luftzug ausgesetzten Köpfen getrübt - ideale Voraussetzungen für eine unangenehme Kombination aus Schnupfen und Schweißfüßen, die sich wiederum schwer in Einklang mit einem Osterwochenende bei frühlingshaftem Wetter bringen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bat den Zugbegleiter, diesen Misseständen doch Einhalt zu gebieten, doch dieser ließ nur bedauernd verlauten, dass die Heizung zwar ausgeschaltet, jedoch defekt sei, und deshalb die volle Leistung abgebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag vielleicht die falsche Jahreszeit sein, liebe Leser, aber spätestens in Sichtweite der Wintermonate sollte man sich noch einmal mit der Bahn zusammensetzen. Defekte Bahnheizungen, die abgeschaltet sind und dabei volle Hitze abgeben, dürften auf lange Sicht einen äußerst interessanten Lösungsansatz zur Energieproblematik darstellen.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 banger</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-11T15:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/schienenersatzverkehr/">
    <title>Schienenersatzverkehr</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/schienenersatzverkehr/</link>
    <description>Wenn Busse anstatt Bahnen fahren, wird es mitunter zwanghaft kuschelig. Dicht gepackt steht und sitzt man im Bus und lässt die Überführungsfahrt über sich ergehen - oder nutzt die Gelegenheit, einfache Sachverhalte unbeachtet an seiner schlichten Auffassungsgabe vorbeiziehen zu lassen, obendrein noch die falschen Rückschlüsse zu ziehen, diese mit den Auswirkungen tüchtigen und professionellen Alkoholkonsums zu kombinieren und dann seinen Unmut laut kund zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Das ist doch alles wieder eine Scheiße von der Rheinbahn! Nix kriegen die hin!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Senior fasst die Lautstärke fälschlicherweise als Fahrplankompetenz auf und piepst dem Redeführer seine Unsicherheit entgegen, an welcher Haltestelle er denn nun aussteigen müsse, um wieder Anschluss an die weiterfahrende Bahn zu bekommen.&lt;br /&gt;
Der angesprochene nutzt die Gunst der Minute und übertönt die soeben erklingende Durchsage des Fahrers bezüglich der Anschlussmöglichkeiten mit der Bekundung, der Herr könne für den heutigen Abend jegliche Hoffnung auf ein Weiterkommen begraben, da die Qualität des Verkehrsunternehmens mit Exkrementen gleichzusetzen sei. Verunsicherung und hilfloses Umherschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Fahrgast verstaut in aller Seelenruhe seine Denkeinrichtung in der Aktentasche, um in das Lamento einzustimmen: &lt;i&gt;&quot;Jedes Mal das Gleiche! Aber uns das Geld aus der Tasche ziehen, das können sie!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Und das wird von unseren Steuergeldern subventioniert!&quot;&lt;/i&gt;, steuert jemand außerhalb meines Gesichtsfeldes bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein tiefer Zug aus der Bierflasche, dann stimmt der Vorsänger ein &lt;i&gt;&quot;Rheinbahn - bescheuert, blöd und scheiße!&quot;&lt;/i&gt; an. Von meinem Sitznachbarn höre ich ein gequält gemurmeltes &lt;i&gt;&quot;Fresse!&quot;&lt;/i&gt; Anderswo Zustimmung: &lt;i&gt;&quot;Nichts wird mehr repariert, überall wird gespart, und dann so etwas!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück dauert die Fahrt nur ein paar Minuten, denn mitnichten gab es ein Panne oder ähnliches: Derzeit werden, schon etwas länger angekündigt, des Nachts die Gleise und Lager auf der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Oberkasseler_Br%C3%BCcke&quot;&gt;Oberkasseler Brücke&lt;/a&gt; ausgetauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt; Dies geschieht übrigens &lt;a href=&quot;http://www.rheinbahn.de/Seiten/detail.aspx?Meldung=5741&quot;&gt;im Auftrag der Stadt Düsseldorf&lt;/a&gt;. Falls mit der Pöbler noch einmal begegnet, werde ich ihn darauf hinweisen.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 banger</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-28T00:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/schaffner-schmeissen-kinder-aus-der-bahn/">
    <title>Seltsame Prioritäten</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/schaffner-schmeissen-kinder-aus-der-bahn/</link>
    <description>Am vergangenen Wochenende wurde zum wiederholten Male innerhalb weniger Wochen ein minderjähriges Kind &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,589562,00.html&quot;&gt;aus dem Zug geworfen&lt;/a&gt;, weil es keine Fahrkarte dabei hatte. Das verantwortliche Zugpersonal darf man getrost mit wüsten Beschimpfungen beschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Linie stellt sich meinem vermeintlich gesunden Menschenverstand dabei die Frage nach dem &lt;i&gt;Warum&lt;/i&gt;. Kinder in dem Alter haben meistens sowieso eine Schülerfahrkarte, deren Vergessen zu meiner Schulzeit nach einer entsprechenden Erklärung vom Schaffner maximal mit einer Ermahnung und dem erhobenen Zeigefinger geahndet wurde. Selbst wenn es denn härter sein muss, gibt es immer noch das Mittel des &quot;erhöhten Fahrtentgeldes&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits bekommt man in den hiesigen Regionen regelmäßig zum Wochenende, zu Fußballspielen oder ähnlichen Veranstaltungen mit, wie Horden von Spacken herumpöbeln oder die Fahrgäste andersweitig belästigen sowie die Wagen in einem erbärmlichen Zustand zurücklassen. Zu solchen Gelegenheiten schließen sich die Schaffner meist in ihr Dienstabteil ein, um dem Trubel nicht entgegentreten zu müssen. Man kann es teilweise nachvollziehen; mir mangelte es auch an Motivation, müsste ich mich alleine und ohne Unterstützung durch Sicherheitspersonal dem Pöbel entgegenstellen. Dennoch trifft man in dieser Hinsicht keinerlei sichtbare Gegenmaßnahmen, nur die Bahnhöfe werden in Extremfällen durch den Bundesgrenzschutz gesichert. Dafür schmeißt man aber Kinder aus dem Zug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das reine Frustkompensation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag&lt;/b&gt;: Das Vorgehen scheint wohl &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,589669,00.html&quot;&gt;derzeit inflationär zur Anwendung&lt;/a&gt; zu kommen.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-10T17:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/5198467/">
    <title>ÖPNV-Kurznotizen</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/5198467/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Senioren, die drei Jugendliche von einer Vierer-Sitzgruppe mit barschen Tönen und unbotmäßiger Wortwahl verscheuchen wollen, um eben diese Vierergruppe für sich allein in Beschlag zu nehmen, geben sich vor allen dann der Lächerlichkeit preis, wenn sie in ihrer Argumentation einen Anspruch auf Respekt einflechten.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;In ebendiese Lächerlichkeit folgten tapfer die reichlich angetrunkenen Halbstarken, deren Alphatierchen für geschlagene fünf Minuten die U-Bahn am Weiterfahren hinderte, bis der Rest der Meute den Wagen betreten konnte, und es sich in der Zwischenzeit nicht nehmen ließ, die anderen Fahrgäste unterschichtigst anzupöbeln, als sie nach dem Anfahren der Bahn lautstark reklamierten, sie führen in die falsche Richtung.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Internetkommunikationsakronyme wie &quot;LOL&quot;, &quot;ROFL&quot; etc. sind bei übermäßigem alswohl unpassenden Gebrauch in der Schriftform schon schwer zu tolerieren, in der Verbalkommunikation jedoch auch schon in Kleinstmengen vollkommen inakzeptabel.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&quot;Das geht Dich einen Scheißdreck an, Du Wichser!&quot; wird von Fahrkartenkontrolleuren augenscheinlich nicht als akzeptable Antwort auf die Frage nach einem gültigen Fahrausweis angesehen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Je fahler die Gesichtshaut, desto knalliger die Farbe des Lippenstifts.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;strike&gt;Menschen&lt;/strike&gt; Dinge, die das Lachen eines Kleinkindes in Hörweite mit &quot;Eine Frechheit!&quot; kommentieren, sind... &lt;i&gt;Dinge&lt;/i&gt;.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Die Geräusche dreier mit offenem Mund Kaugummi kauenden Menschen auf der benachbarten Sitzgruppe können es einem erstaunlich schwer machen, dem Gespräch mit dem Gegenüber zu folgen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ein vollbesetzter Waggon kann eine Tür, die sich nicht richtig schließt und so die Bahn an der Weiterfahrt hindert, ohne weiteres zwei Minuten lang regungslos anstarren. Steht man auf und drückt die Tür zu, lassen sich mehrere Fahrgäste zu der Bemerkung &quot;Das habe ich mir schon gedacht&quot; hinreißen, nur vereinzelt folgt ein &quot;aber ich hab mich nicht getraut&quot;. Der Großteil schaut einfach wieder aus dem Fenster und tut so, als sei nichts gewesen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Fahrgäste, die sich erst an der Haltestelle vordrängeln, nach dem Betreten der Bahn aber alles aufhalten, weil sie sich nicht entscheiden können, wo sie sich hinsetzen wollen, sollten &lt;b&gt;dringend&lt;/b&gt; ihre Prioritäten überarbeiten.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Rolltreppen, die stillstehen, sich nach der halben Besteigung aber plötzlich in Bewegung setzen, erzeugen im Gleichgewichts- und Koordinationssinn so etwas wie einen Systemabsturz.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Rolltreppenstufen, auf denen man sich nach so etwas wie einem Systemabsturz im Gleichgewichts- und Koordinationssinn abstützt, ergeben ein lustiges Rillenmuster auf den Handballen, die noch lange bläulich nachschimmern. Auch schmerzen sie unangenehm.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-17T22:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4987311/">
    <title>Plumps!</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4987311/</link>
    <description>Wo ich gerade im &lt;a href=&quot;http://www.bahn-spass.de/&quot;&gt;Bahnspaß-Blog&lt;/a&gt; vom &lt;a href=&quot;http://www.bahn-spass.de/2008/06/11/fliegendes-gepaeck/&quot;&gt;fliegenden Gepäck&lt;/a&gt; lese, fällt mir eine kleine Geschichte aus der Schulzeit ein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anno 1996 führte es unseren Teil der Stufe zur Studienfahrt nach Südtirol. Als Transportmittel wurde der Dolomitenexpress auserkoren, mit - mittlerweile als &quot;alt&quot; titulierten - Sechserabteilen, deren Sitze man ausziehen konnte, um eine Liegefläche zu schaffen. Das Schlafen an sich wurde zu einer echten Prüfung der Leidensfähigkeit, hatte man doch die Füße des Gegenübers an seinem Kopfende. Zweien von uns war das wohl doch zu viel; die fanden in einem freien Abteil im nächsten Waggon ihr Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Nachts wurde in Würzburg der Zug geteilt und wir bekamen eine neue Lok, deren Fahrer so tüchtig gegen die Waggons fuhr, dass unsere prall gepackten Wanderrucksäcke sich kurzerhand dafür entschieden, ihren zugewiesenen Platz in den Gepäckauflagen zu verlassen, der Gravitation Tribut zu zollen und letztendlich zielsicher auf unseren Bäuchen zu landen. Zum großen Nachteil meines Gegenübers, der nach einem erstickten &quot;Fenster auf!&quot;, schier endlosen Rumgefummel an den Vorhängen und dem hektischen Herunterreißens des Fensters im hohen Bogen auf den Bahnsteig erbrach. Nein... es war eher ein Kotzen. So richtig. Mit Jubel, Applaus und einem Schaffner, der sich gerade noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone auf dem Bahnsteig entfernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf brach dezentes Entsetzen aus, als sich herausstellte, dass sich der Waggon, in den sich die beiden oben genannten Schlaumeier verzogen hatten, mit zum abgetrennten Teil des Zuges gehörten und sich nun auf den Weg nach Österreich, in die Schweiz oder ein anderes Land befand, in dem Kinder gegrillt, Katzen geschlagen und Großmütter ungefragt zum Tanz gezwungen werden - auf jeden Fall nicht dahin, wo wir hinwollten. Doch glücklicherweise waren die beiden auch aus ihren Schlaf gerissen worden und kamen uns kurze Zeit später quer über die Gleise entgegengerannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Es ist absolut sinnfrei, in den heimischen Niederungen gekauftes Dosenbier über 2300 Meter Höhendifferenz mitzuschleppen. Warum? Beim Öffnen spielen physikalische Gesetze in Gestalt des Luftdrucks eine bemerkenswere Rolle.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-11T20:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4954790/">
    <title>Die Jugend von heute</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4954790/</link>
    <description>...hat, das muss man ihr lassen, eine beeindruckende Effizienz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädel, welches mir heute morgen in der U-Bahn gegenüber saß, schaffte es innerhalb von sieben Haltestellen, am Handy &lt;ol type=&quot;a&quot;&gt;&lt;li&gt;ihrem Freund den Laufpass zu geben, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;davon ihrer besten Freundin zu erzählen und &lt;/li&gt;&lt;li&gt;sich einen Termin im Nagelstudio geben zu lassen, zwei ihrer künstlichen Nägel seien abgebrochen,&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;
Und ich hab nur gelesen...</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
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    <title>Sch*** Navi!</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4828568/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;Günther, Du Vollhonk!&quot;&lt;/i&gt; Wütend knüllte Gerd den mühsam auseinandergefalteten Stadtplan nach unzählichen aber nicht von Erfolg gekrönten Versuchen, ihn ordnungsgemäß wieder zusammenzufalten, ins Handschuhfach. &lt;i&gt;&quot;Zehn mal habe ich Dir gesagt, «Lass uns lieber nach dem Weg fragen!», habe ich gesagt, «Lass uns mal anhalten und einen Blick auf die Karte werfen!», habe ich gesagt, aber neiiiin, der Herr hat ja sein schickes neues Spielzeug präsentieren müssen, «Das Ding bringt uns auf dem kürzesten Weg zum Ziel!», meinte der Herr ja... pffff!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther hob zu einer Antwort an, zuckte hilflos mit den Schultern, seufzte und drückte hier und da auf seinem funkelnagelneuen Navigationsgerät herum, brachte es aber nicht zur Ruhe. &lt;i&gt;&quot;Bitte wenden! Bitte wenden! Bitte wenden!&quot;&lt;/i&gt;, plärrte es blechern vor sich hin. Entnervt kurbelte er das Fenster hinunter und schmiss das Gerät in hohem Bogen hinaus. &lt;i&gt;&quot;Scheißteil!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Und nu?&quot;&lt;/i&gt;, fragte er kleinlaut. &lt;i&gt;&quot;Und nu? Und nu? Und nu? Am Arsch! Lass Dir was einfallen!&quot;&lt;/i&gt;, blaffte Gerd mit hochrotem Kopf zurück. &lt;i&gt;&quot;Sieh zu, wie Du die Karre hier wegbekommst, ich hol mir &apos;nen Kaffee!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Gerd schwang sich aus dem LKW, schlug die Tür hinter sich zu und ließ den leise vor sich hin weinenden Günther zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/banger1977/2378692330/&quot; title=&quot;LKW in U-Bahn-Station von banger1977 bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3012/2378692330_6284c8e654_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;LKW in U-Bahn-Station&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast schade, dass es sich eigentlich nur um ein Werksfahrzeug der Rheinbahn handelte, deren Insassen im Düsseldorfer Hauptbahnhof an den Gleisen arbeiteten. Leider kam meine Bahn in diesem Moment, weswegen das hastig geschossene Foto etwas verwackelt ist und ich mich nicht weiter über die Leute amüsieren konnte, die an diesem Gleis auf ihre Bahn warteten und aufgeregt diskutierend nacheinander auf die Auskunftsanzeige &lt;i&gt;(&quot;U79 Duisburg: 1 Min.&quot;)&lt;/i&gt; und den LKW zeigten.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-31T22:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4756407/">
    <title>Warnstreik</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4756407/</link>
    <description>Am Mittwoch wird wieder &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wirtschaft/news/539717&quot;&gt;gestreikt&lt;/a&gt;. Unter anderem wird die Düsseldorfer Rheinbahn, wie schon &lt;a href=&quot;http://gnogongo.twoday.net/stories/4724016/&quot;&gt;vorletzten Freitag&lt;/a&gt;, komplett den Dienst einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bilder gefasst: So sollte es ein - vorrausgesetzt, man wollte die gerade abfahrende Bahn nicht noch erwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/banger1977/2299658279/&quot; title=&quot;Passing by von banger1977 bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2044/2299658279_0ca2d1e5c6_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;Passing by&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird es sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/banger1977/2308108565/&quot; title=&quot;No tram von banger1977 bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2054/2308108565_36996268ca_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;No tram&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal schauen, wie sich die Chefs entscheiden - entweder Heimarbeit oder &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/stories/4726928/&quot;&gt;Taxi&lt;/a&gt;, vielleicht auch Fahrrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(via &lt;a href=&quot;http://gnogongo.twoday.net/stories/4755107/&quot;&gt;gnogongo&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag:&lt;/b&gt; Heimarbeit, yay! :)</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-03T23:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4717677/">
    <title>Darwin Award - lokales Casting</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4717677/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin_Award&quot;&gt;Darwin Award&lt;/a&gt; wird im Gedenken an &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin&quot;&gt;Charles Darwin&lt;/a&gt; an Menschen vergeben, die den menschlichen Genpool dadurch verbessern, dass sie ihr eigenes Leben als ultimatives Opfer darbringen. Gewinner des Darwin Awards eliminieren sich selbst auf außergewöhnlich idiotische Weise und erhöhen dadurch die Chancen eines langfristigen Überlebens unserer Spezies.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Heute morgen war ich live dabei, wie sich ein Kandidat unter Berücksichtigung sämtlicher &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin_Award#Kriterien&quot;&gt;Kriterien&lt;/a&gt; für die Nominierung des Awards bewarb, jedoch durch Unzulänglichkeiten in der Ausführung am ultimativen Kriterium, namentlich seiner Elimination oder zumindest der Einbuße seiner Zeugungsfähigkeit, scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur kurzen Skizzierung des Qualifikationsparcours sei den geneigten Interessenten die Inaugenscheinnahme der arttypischen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrfachtraktion#Doppeltraktion&quot;&gt;Doppeltraktion&lt;/a&gt; einer Stadtbahnlinie der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinbahn_%28Unternehmen%29&quot;&gt;Düsseldorfer Rheinbahn&lt;/a&gt; nahegelegt, in der die beiden Waggons mittels einer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Scharfenbergkupplung&quot;&gt;Scharfenbergkupplung&lt;/a&gt; aneinander gekuppelt sind. Der Proband nutzte diese Kupplung erstaunlich unsachgemäß zwecks Überwindung der Strecke &lt;i&gt;S&lt;/i&gt; zwischen den Punkten &lt;i&gt;A&lt;/i&gt; (Bahnsteig) und &lt;i&gt;B&lt;/i&gt; (gegenüberliegener Bahnsteig) per Pedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühnheit als wie Unüberlegtheit der Aktion brachten dem Kandidaten bemerkenswert hohe Punktzahlen in der Kategorie &lt;i&gt;&quot;Motivation und Darbietung&quot;&lt;/i&gt; ein, gleichwohl mit Abzügen aufgrund Auslassens der potenten Gelegenheit einer Stolperfalle. Nach eingehender Beratung entschloss sich die Jury dennoch, in der maßgeblichen Kategorie &lt;i&gt;&quot;Ausführung&quot;&lt;/i&gt; einen erheblichen Punktabzug zu erteilen, da &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz&quot;&gt;Murphys Gesetz&lt;/a&gt; gleich zweifach sträflich missachtet wurde, genauer in den Ausführungen &lt;i&gt;&quot;die stehende Bahn fährt exakt in dem Moment des Überschreitens los&quot;&lt;/i&gt; sowie &lt;i&gt;&quot;direkt nach dem Überschreiten fährt die Bahn in Gegenrichtung ein&quot;&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich wurde dem Kandidaten jedoch lobend zu Gute gehalten, dass er im Berufsverkehr auf eine konsequente Vorführung verzichtete, welche gemeinhin im Publikum als wenig beliebt gilt.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-18T23:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4662921/">
    <title>Gedränge und Gesänge</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4662921/</link>
    <description>Zwei Standardsituationen innerhalb von wenigen Stunden - das ist schon einen Beitrag für die Reihe &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/stories/3950640/&quot;&gt;&quot;Mitmenschen im Visier&quot;&lt;/a&gt; wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch Abend: die Bandprobe in Duisburg steht an. Am Graf-Adolf-Platz warte ich im kalten Nieselregen auf die Straßenbahn in Richtung Hauptbahnhof, nach ein paar Minuten trifft Siemens-Silberling der Linie 709 ein - schon ordentlich gefüllt. Mit meinem Rucksack auf dem Rücken und den Bass im Gigbag vor der Brust füge ich mich wie ein Puzzleteilchen in eine Lücke zwischen den stehenden Menschen und warte auf die Weiterfahrt.&lt;br /&gt;
Selbige verzögert sich etwas, einerseits aus dem alltäglichen Grund, dass immer wieder Leute auf den letzten Drücker angerannt kommen und die sich soeben schließende Tür wieder öffnen, andererseits erschwert sich das Schließen der Türen analog mit der Zunahme der Menschen, die sich noch in die Bahn drängen und so, mangels eines ausgeglichenen Verhältnisses der Volumina von Mensch und Bahn, ihren &lt;strike&gt;Arsch&lt;/strike&gt; Hintern in die Lichtschranke halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Schauspiel wiederholt, nein, steigert sich von Haltestelle zu Haltestelle und wird zu einem Geduldspiel für alle Beteiligten. Mit stoischem Blick, bemerkenswerter Dickköpfigkeit und maßloser Unterschätzung der eigenen Leibesfülle versuchen immer mehr Menschen, den Gesetzen der Physik zu trotzen und sich mit in die Bahn zu quetschen, anschließend stehen sie in der Lichtschranke, wundern sich über das warnende Piepen und, um dem ganzen eine Krone aufzusetzen, mokieren sie sich lautstark und launisch darüber, dass der mental wohl auf Sparflamme agierende Fahrzeugführer wohl nicht in der Lage sei, die Türen zu schließen. Erste, deutlich unfreundliche, Rufe werden laut, die den Türblockierer mit wenig schmückenden Worten bedacht hinauskomplimentieren - &lt;i&gt;sollen&lt;/i&gt;. Der jedoch beharrt, desinteressiert an jeglicher Kritik, unnachgiebig auf sein Recht der Beförderung, bis der Bahnfahrer die rollende Konservendose mittels Zwangsschließung endlich zudeckelt und losfährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von schräg vorne brennt mir scharf eine Alkoholfahne aus der Mundöffnung eines hochroten Kopfes in der Nase, ein säuerlicher Schweißgeruch scheint seinen Ursprung auch in dieser Richtung zu haben. Unwillkürlich schießt mir ein Zitat aus der Unterseefahrt in den Kopf, laut dem das unbedachte Flatulieren bei Tauchfahrten postwendend brutale Züchtigungsmaßnahmen der Mitreisenden nach sich zieht - so weit kommt es zum Glück nicht. &lt;br /&gt;
Am Hauptbahnhof dann drängt sich mit mir der Großteil der Masse nach draußen in die Freiheit, nicht unwesentlich behindert durch das übliche Dutzend merkbefreiter, die sich gleichzeitig in die Bahn hineindrängen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückfahrt von Duisburg werde ich in einer rollenden Kneipe empfangen - anscheinend hat der Hamburger SV in der Region ein Spiel bestritten. Auch ohne Fußballfans herrscht des öfteren mal Wein, Weib und Gesang im ÖPNV, sei es durch Jungesellenabschiede,  Clubfahrten oder lustige Alltagstrinker. Im Großen und Ganzen und mit einer entsprechend gelassenen Einstellung ist das aushaltbar bis amüsant (Handygeplärre und öffentliche Poetry-Slams in der Disziplin &quot;Sterotype Jugendsprache&quot; stehen wesentlich höher in meiner Missgunst) - gleichfalls unvergessen wie unschlagbar der Abend, als ein Mann mit Down-Syndrom die ganze Fahrt über &quot;Happy Birthday&quot; pfiff, was anfangs mit &quot;Schauze da hinten!&quot; kommentiert wurde, letztendlich aber dazu führte, dass der zahlreich vertretene und Bier trinkende Herrenclub ungeklärter Gattung und Herkunft lauthals in das Lied einstimmten, eine ältere Dame schimpfte wie ein Rohrspatz, zwei jugendliche Streifenhörnchen ihre Sprechübungen unterbrachen und das Abteil kopfschüttelnd und zutiefst verwirrt verließen, und der Rest der Anwesenden für den Rest des Abends mit einem netten Ohrwurm versehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute jedoch standen die Musikdarbietungen unter dem Motto &quot;Auf Menge ausgerichteter Verzehr alkoholischer Getränke mit peripherer Beteiligung der Themen Fußball und Geschlechtsverkehr&quot;, boten also inhaltlich wenig neues. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Montags saufen ist schön!&lt;br /&gt;
Dienstags saufen ist schön!&lt;br /&gt;
Mittwochs saufen ist schön!&lt;br /&gt;
Donnerstags saufen ist schön!&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;[kurze Trinkpause]&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Freitags saufen ist schön!&lt;br /&gt;
Samstag saufen ist schön!&lt;br /&gt;
Sonntags saufen ist schön!&lt;br /&gt;
Sieben Tage saufen ist schön!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Wie man unschwer erkennt, hat man sich auf ein schlichtes, aber zielstrebiges Wochenprogramm geeinigt, welches anscheinend direkten Einfluss auf den Erfolg der favorisierten Mannschaft haben soll:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wir saufen gern, wir saufen viel, und wir gewinnen jedes Spiel!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwechslung werden dazwischen noch einige Gesänge dargeboten, die die Spielleistungen der eigenen Mannschaft anpreisen bzw. sowohl Fans als auch Spieler der Gegner durch deutliche Diffamierung demoralisieren. Eins ist jedoch allen, wirklich allen Fußballfans gleich; es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, beim Verlassen des Zuges auf dem Bahnsteigt die Ankunft mit den Zeilen &lt;cite&gt;Hurra! Hurra! Die &lt;i&gt;[Name des Vereins]&lt;/i&gt;-Fans sind da!&lt;/cite&gt; zu proklamieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hurra, gleich bin ich zu Hause.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-30T22:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4615748/">
    <title>Blinker setzen, Innenspiegel, Außenspiegel</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4615748/</link>
    <description>...und bloß nicht vergessen: Schulterblick! Letzterer gewährt einen Einblick in den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Toter_Winkel&quot;&gt;toten Winkel&lt;/a&gt;, den sollte man beim Spurwechsel oder Abbiegen auch mal in Augenschein nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hätte der Fahrer des belgischen Oberklassewagens aus bayrischer Manufaktur heute Abend besser auch mal getan, dann hätte er eine 1A Großaufnahme der Linie 712 gesehen - Sekundenbruchteile, bevor sie ihm Sturm klingelnd und trotz Notbremsung die komplette Fahrerseite kaltverformte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein äußerst dummes Verhalten, sich spontan vor ein Schienenfahrzeug zu drängeln. Ha!&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;myTags&quot;&gt;Tags: &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=%C3%B6pnv.%20autofahrer&quot;&gt;ÖPNV. Autofahrer&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>ÖPNV.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-14T23:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4612462/">
    <title>Nebenstrecke</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4612462/</link>
    <description>&lt;i&gt;Von Düsseldorf nach Essen - unfreiwillig über Land&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein entscheidender Nachteil des ÖPNV, wenn man zeitlich relativ knapp bemessene Umsteigepunkte hat. Da reicht eine klitzekleine Verspätung, und die gesamte Planung war für &lt;strike&gt;den Arsch&lt;/strike&gt; die Katz&apos;.&lt;br /&gt;
So auch heute: Als die U-Bahn es mal wieder geschafft hatte, nach 7 Haltestellen schon mit 6 Minuten Verspätung zu glänzen, drohte der Plan schon ernsthaft zu scheitern. Das sind so Momente, in denen man jegliche gute Erziehung vergessen und zum Fahrer vorspringen will, um die Enttäuschung und Wut mittels grober körperlicher Gewalt kundzutun.&lt;br /&gt;
Nun, es bestand noch eine Chance: laut Onlineauskunft des &lt;a href=&quot;http://www.vrr.de/&quot;&gt;VRR&lt;/a&gt; hatte der Regionalexpress, welchen ich am Düsseldorfer Hauptbahnhof zu besteigen gedachte, auch etwas Verspätung. Nachdem ich mich durch die übliche Horde von Trotteln, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Aussteigenden möglichst effektiv an ihrem Vorhaben zu hindern, vorbeigekämpft hatte und zum Bahnsteig gehetzt bin, musste ich jedoch feststellen, dass der RE im Gegensatz zur U-Bahn seine Verspätung mittlerweile wieder wettgemacht hatte und somit ohne mich losgefahren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es galt also, eine Alternative zu nutzen, nein, in Kauf zu nehmen: die S-Bahn nach Essen. Deren pralle Befüllung mit Eishockeyfans und Jugendlichen mit grobstolligem Satzbau erhob meine Laune nicht im geringsten, jedoch entspannte sich die Situation, als sich der Großteil des Pulks in Rath aus der Bahn entleerte. Kurz danach zücke ich an den Haltestellen meine Kamera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;clear:both; padding-top:20px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/banger1977/2189954333/&quot; title=&quot;Richter Rüttgers von banger1977 bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2288/2189954333_a7a50fd128_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;Richter Rüttgers&quot; style=&quot;float:left; margin:0px 5px 5px 0px;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Ratingen-Ost: Im Jugendgericht macht man sich nicht immer Freunde.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;clear:both; padding-top:20px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/banger1977/2189954305/&quot; title=&quot;Lauf, Forest, lauf! von banger1977 bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2226/2189954305_2c9f5ae534_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;Lauf, Forest, lauf!&quot; style=&quot;float:right; margin:0px 0px 5px 5px;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Essen-Werden: Mit dem Rollstuhl sollte man nicht auf den letzten Drücker zur Bahn kommen.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;clear:both; padding-top:20px;&quot;&gt;Dann folgt ein Streckenabschnitt, der zwischen Düsseldorf und Essen fast unwirklich wirkt: Wälder und Grünflächen säumen den Weg. Fast gelange ich ein wenig ins Schwärmen, doch viel zu schnell sind wir am Hauptbahnhof, wo ich mich während der nächsten halben Stunde Aufenthalt wundere, wie man es schafft, sowohl eine Haufen an Fressbuden &lt;i&gt;(Döner, Bratwurst, Brötchen, Burger, Döner, Bratwurst, Brötchen, Kaffee, Burger, Döner, Bratwurst, Bagels, Burger - es nimmt kein Ende! In Essen kann man sich totfressen, wenn man es nur lange genug aushält!)&lt;/i&gt; als auch eine unfassbar große Masse an leidenschaftlich bescheuerten auf so wenig Raum zu versammeln.&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;myTags&quot;&gt;Tags: &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=%C3%B6pnv&quot;&gt;ÖPNV&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=versp%C3%A4tung&quot;&gt;Verspätung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
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    <dc:date>2008-01-13T22:02:00Z</dc:date>
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