<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://banger.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://banger.twoday.net/">
    <title>Bangers Welt (Kann Spuren von Hirn enthalten.) : Rubrik:philosophisch.</title>
    <link>http://banger.twoday.net/</link>
    <description>Kann Spuren von Hirn enthalten.</description>
    <dc:publisher>banger</dc:publisher>
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:date>2009-09-22T14:30:29Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/banger/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/tour-de-aldi/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/sommerliches-marktwirtschafts-paradoxon/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/toilettenduefte-sind-scheisse/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/warmer-november/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/abzocke-die-man-sich-sparen-kann/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/5184187/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/4813401/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/4800782/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/mikrowellen-hotdog/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/4742372/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/4685970/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/4320712/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/4279545/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/4229848/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://banger.twoday.net/stories/4228934/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/banger/images/icon.jpg">
    <title>Bangers Welt</title>
    <url>http://static.twoday.net/banger/images/icon.jpg</url>
    <link>http://banger.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/tour-de-aldi/">
    <title>Tour de ALDI</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/tour-de-aldi/</link>
    <description>Kleine Überraschung heute Morgen: Im ALDI stelle ich fest, dass es Laufshirts, -jacken und -hosen für die Herbstsaison gibt, was sich erstaunlich präzise mit meinem Bedarf deckt. Dass dies nicht nur mit meinem Bedarf so ist, stelle ich mit leichter Verbitterung fest, nachdem ich im Laufe des Tages insgesamt drei Filialen aufsuchen musste, um alle Teile zu bekommen. &lt;br /&gt;
&quot;Es ist schon ein Kreuz, dass sich der Kram von ALDI einer solchen Beliebtheit erfreut&quot;, denke ich mir - und erinnere mich im selben Moment daran, wie das früher war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann in der Zeit um das Ende der Grundschulzeit und den Beginn der gymnasialen Zeitrechnung herum, also zeitlich gesehen dort, wo sich so etwas wie ein marktwirtschaftliches Bewusstsein ins Gehirn drängt, herrschte in Hinblick auf eine Ein- und Wertschätzung von &lt;i&gt;monetären&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;faktischen&lt;/i&gt; Werten noch ein krasses Ungleichgewicht zu Gunsten von namhaften und höherpreisigen Artikeln. Oder, simpler ausgedrückt: Allseits bekannte Marken wurden auf den Schulhöfen zum Minimalstandard deklariert (ich glaube, das ist heute immer noch so), wohingegen es als absolutes &lt;i&gt;no-go&lt;/i&gt; propagiert wurde, auch nur Teile seines alltäglichen Bedarf beim Discounter zu stillen. Ja, die Behauptung, man habe die Mutter eines Mitschülers beim Einkauf im ALDI beobachtet, galt als ernsthafte Diskreditierung. Aus unserer Sicht war der ALDI eine Versorgungsplattform für pummelige Kopftuchträgerinnen, die laut und hochfrequent modulierend in einer für uns nicht verständlichen Sprache kommunizierten und die Einkäufe aus den überdimensional groß erscheinenden Einkaufswagen in den großfamiliengerechten Ford Transit packten. Konsequenterweise nannte man die Einkaufstüten mit dem großen &quot;A&quot; auch &quot;Türkenkoffer&quot; - gleichfalls etwas abwertend als auch bezeichnend, wurden sie von dem einen oder anderen türkischen Klassenkameraden aus einer nicht so wohlhabenden Arbeiterfamilie als eben solche benutzt.&lt;br /&gt;
Ausnahmen wurden nur im kleinen Rahmen gemacht, so wurde es als marktwirtschaftliche Begebenheit hingenommen und gar willkommen geheißen, dass man für sein Taschengeld wesentlich mehr &lt;i&gt;River Cola&lt;/i&gt; bekam als vom rot-weißen Original. Mehr aber auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst einige Jahre später brachte man es, quasi als Initiationsritus in die Vorstufe zum Erwachsensein, über sich, mit fester Stimme zu annoncieren, dass die Mutter sehr wohl gewisse Teile des Wocheneinkaufs bei ALDI erledigen würde, was im Hinblick auf eine fünfköpfige Familie nicht nur tolerabel, sondern als schlau zu bewerten sei. Im Soge dieser Outings stellte sich dann nach und nach heraus, dass die Discounterkäufer keineswegs die Außenseiter waren, sondern in der Überzahl. Man brauchte nur erst eine gewisse Reife, um es sich und den anderen gegenüber einzugestehen und schließlich als Selbstverständlichkeit zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
Fortan drehten sich die Gespräche über ALDI - sofern man sich als Jugendlicher überhaupt mit dem Thema beschäftigte - in erster Linie darum, welche Markenartikel man dort unter einem Decknamen zu einem weitaus günstigeren Preis erwerben könne. Was ja auch heute noch ein Thema ist, damals aber ungleich nebulöser war; man hatte ja noch kein Internet und war auf Insider-Informationen angewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile, das ist kein Geheimnis, ist das ALDI-Tabu vollends gebrochen, das Bild hat sich gewandelt. Sogar soweit, dass der Discounter bei mir unter den in direkter Nähe verfügbaren Lebensmittelbeschaffungseinrichtungen klar den ersten Platz belegt. &lt;br /&gt;
Um den letzten Rang zoffen sich auf Augenhöhe Plus und Penny; mal punktet der Plus mit seinem grundsätzlich miesepetrigen Personal und seltsamen Exemplaren von Kundschaft, dann holt der Penny-Markt mit furztrockenem Ingwer, Spargel im Inge-Meysel-Look und blauschimmelverzierten Aufbackbaguettes zum satten Gegenschlag aus. Überhaupt ist die Obst- und Gemüseabteilung für mich mit &lt;i&gt;das&lt;/i&gt; ausschlaggebende Kriterium in der Supermarktbewertung. Im Penny gehe ich da nur angewidert dran vorbei, der Plus ist schon etwas besser, aber dennoch grenzwertig. Der real-Markt schlägt sich da schon deutlich besser, lässt aber generell zu wünschen übrig. Ich nannte den real,- mal im Scherz &quot;die DDR unter den Supermärkten&quot;, was sich leider aber immer wieder als Wirklichkeit herausstellt: Man kultiviert dort leere Regale. Samstags bis 22 Uhr geöffnet - um 14 Uhr ist der Dosenmais alle und wird auch auf Nachfrage nicht wieder befüllt. Tartar um die Zeit an der Frischetheke? Als ob, &quot;ist aus&quot;. Das Waschmittel? &quot;Bekommen wir Mitte der Woche wieder rein. &lt;i&gt;Wahrscheinlich.&lt;/i&gt; Sonst erst nächste Woche.&quot; Und auch hier: Seltsame Kundschaft, dominiert durch kleinwüchsige Asiaten, die diametral dimensionierte Automobile durch das viel zu enge Parkhaus zu manövrieren versuchen - ein Schau- wie Trauerspiel gleichermaßen.&lt;br /&gt;
Im Vergleich dazu ist der Einkauf bei ALDI von Entspannung geprägt. Artikel werden nachgefüllt, das Obst- und Gemüsesortiment ist überschaubar, aber solide und, von Ausfallerscheinungen kurz vor Geschäftsschluss abgesehen, auch gepflegt. Die Kundschaft schreit sich nicht an, die Kassiererinnen schreien die Kundschaft nicht an, wissen sowohl aktiv als auch passiv mit Höflichkeitsfloskeln umzugehen, nerven nicht mit der Frage nach der Teilnahme an diversen Bonusprogrammen und überhaupt geht alles wesentlich schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, bei den Sonderposten muss man schon mal Glück haben oder quer durch die Stadt durch die Filialen tingeln, was mit dem Beruf nicht immer einfach zu vereinbaren ist - aber nun habe ich mein Zeug und bin angemessen glücklich darüber. So muss das.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 banger</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-16T20:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/sommerliches-marktwirtschafts-paradoxon/">
    <title>Sommerliches Marktwirtschafts-Paradoxon</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/sommerliches-marktwirtschafts-paradoxon/</link>
    <description>&lt;i&gt;Wenn man sich mehrere Eiskugeln einzeln kauft, hat man zum gleichen Preis mehr Waffeln.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichten Sie von Ihren Erfahrungen.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 banger</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-27T13:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/toilettenduefte-sind-scheisse/">
    <title>Nasenkirmes</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/toilettenduefte-sind-scheisse/</link>
    <description>Gehöre ich eigentlich zu den wenigen Menschen, die eine Mischung aus &quot;angenehmen Duft&quot; und den olfaktorischen Begleitumständen eines WCs widerlich finden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich den Nachhall einer größeren Sitzung auch nur ansatzweise prickelnd fände, aber die Geruchskombinationen &quot;Vanille-Stuhl&quot; oder &quot;Blumenwurst&quot; machen es nicht besser, eher im Gegenteil. &quot;Meeresbrise&quot; schafft immerhin das Flair eines Strandurlaubs - am Klärwerk. Zitrone? Ein Potpourri frischer Tropenfrüchte? Ach komm, hör auf, da könnte ich konsequenterweise auch in die Küche furzen, kommt in der Nase auf dasselbe hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Freundin hingegen gehört die Benutzung von Duftsprays zum Geschäft wie das Klopapier. &lt;br /&gt;
Ihr &lt;i&gt;&quot;Hast Du gesprüht?&quot;&lt;/i&gt; ist eben nicht die besorgte Erkundigung, ob mein kleines Vergnügen auf dem Thron durch Diarrhoe geschmälert wurde, sondern die Kontrollfrage, ob ich meinen Pflichten der Gestanksverdrängung nachgekommen bin.&lt;br /&gt;
Gut, bei einem innenliegenden Badezimmer ohne Fenster nach draußen muss man schon einmal nachhelfen, um die Benutzbarkeit schnellstmöglich wiederherzustellen, also füge ich mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit hinterlasse ich das Aroma von grünen Äpfeln, die mir aus dem Arsch gefallen sind. Wohl bekommt&apos;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei - &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kopi_Luwak&quot;&gt;Kopi Luwak&lt;/a&gt; ist ja auch nichts anderes als Kaffee, der von Schleichkatzen gefressen und - &lt;i&gt;Entschuldigung, man muss das mal in aller Deutlichkeit sagen dürfen!&lt;/i&gt; - ausgeschissen wurde. Da zahlen Leute sehr viel Geld für, das muss wohl klasse sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es Duftsprays der Aromasorte &quot;Kaffee&quot;? Einen Versuch wäre es wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wie ich auf das Thema komme? Der &lt;a href=&quot;http://schlauschiesser.twoday.net/stories/5329931/&quot;&gt;Schlauschiesser&lt;/a&gt; trägt Schuld!)</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-21T22:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/warmer-november/">
    <title>Herbstwetter</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/warmer-november/</link>
    <description>Die augenblicklich herrschenden Temperaturen sind für einen November ungewöhnlich hoch, aus welchem Grund auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich bringen sie spontan zu der Überlegung, warum die Gegensprecher des globalen Klimawandels stante pede ihre spöttischen Sprüchlein feilbieten, wenn die Temperaturen mal unter dem Durchschnitt sind, aber ruhig, fast schon auffallend ruhig sind, zeichnet sich ein gegenteiliger Trend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, diesen Winter wird es mal wieder richtig knackig kalt. Ich war schon lange nicht mehr in den Wäldern des Hochsauerlandes in der Loipe - die werden nämlich nicht künstlich beschneit.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-11T14:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/abzocke-die-man-sich-sparen-kann/">
    <title>Ausgeleierte Wörter</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/abzocke-die-man-sich-sparen-kann/</link>
    <description>Die Qualität hinsichtlich der Bedeutung mancher Wörter verhält sich oftmals reziprok zu der Quantität ihrer Verwendung, insbesondere wenn selbige inflationär erfolgt.&lt;br /&gt;
Dieser klug klingende Satz sagt eigentlich ganz simpel: Wörter leiern aus, wenn man sie zu häufig gebraucht. Insbesondere, wenn man die eigentliche Kernbedeutung dieser Wörter immer weiter bis hin zur völligen Sinnentstellung ausdehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Abzocke&quot; ist solch ein Wort. Wenn einem Schüler suggeriert wird, auf eine Website bekäme er Hausaufgabenhilfe, im Nachhinein dann aber eine saftige Rechnung zugestellt wird, deren Rechtfertigung auf der Startseite in hellgrauer Subminiaturschrift auf weißem Hintergrund zu lesen war, dann ist das Abzocke. Wenn die Preise von Konsumgütern steigen, weil - beispielsweise - die Rohstoffpreise gestiegen sind, ist das &lt;i&gt;teuer&lt;/i&gt; - wird aber auch gerne und häufig als &quot;Abzocke&quot; tituliert. &quot;Abzocke&quot; hier, &quot;Abzocke&quot; da - Butter, Benzin, Telefon, GEZ, Steuern, Gas, Strom - alles &quot;Abzocke&quot;.&lt;br /&gt;
&quot;Abzocke&quot; ist der kollektive Aufschrei der Konsumenten von Verblödungsmedien, wenn sie etwas &lt;i&gt;nicht so gut&lt;/i&gt; finden, kognitiv aber an der Hürde scheitern, dieses &lt;i&gt;&quot;nicht so gut&quot;&lt;/i&gt; in ordentliche Kritik zu verpacken. Manchmal verstehen sie noch nicht einmal, warum genau es &lt;i&gt;nicht so gut&lt;/i&gt; ist - egal. Man pappt sich den der BILD beigelegten Aufkleber &quot;Steuer-Abzocke - nein danke!&quot; auf die Heckscheibe und fühlt sich eine Weile lang gut, weil man mal protestiert und auf den Tisch haut und so gegen diese Abzocke.&lt;br /&gt;
&quot;Abzocke&quot; ist für mich ein Signalwort geworden, dass mich die Lektüre eines Artikels genau an dem Punkt abbrechen lässt, wo es auftritt. Meistens trifft das schon auf die Überschrift zu, da bin ich dann schon etwas dankbar für, immerhin habe dadurch unter Umständen einiges ein Zeit eingespart. &quot;Sparen&quot; - ha! Da geht es direkt weiter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sparen&quot; bedeutet eigentlich, Geld &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; auszugeben. Wenn ich in der Werbung aber aufgefordert werde, mir jetzt das Produkt XY zuzulegen und durch den Aktionspreis bares Geld zu sparen, kriege ich &apos;nen Synapsenkurzschluss. Gut, ich bin ja nicht vollkommen frei von Interpretationsvermögen - mal angenommen, ich müsste mir dringend eine neue Waschmaschine zulegen, und der Media-Markt hätte gerade eine im Supersonderangebot, &lt;i&gt;dann&lt;/i&gt; würde ich sagen, &quot;Vielen Dank, liebe Werbung, durch die Information habe ich jetzt bares Geld eingespart!&quot;, aber auch nur dann. Größtenteils will Werbung, die das Wort &quot;sparen&quot; beinhaltet, mich dazu verleiten, Geld auszugeben, was ich mir eigentlich hätte sparen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplette Ignoranz dieser Wörter ist leider bei näherer Betrachtung auch kein goldener Weg. So würde ich beispielsweise aus ignoranter Prinzipienreiterei den gut gemeinten Rat &quot;Dein uralter Handyvertrag ist ja Abzocke! Wenn Du in ein neueres Vertragsmodell wechselst, kannst Du bares Geld sparen!&quot; komplett ignorieren - ist auch nicht so toll. &lt;br /&gt;
Also bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als weiterhin meinen Unmut über &quot;Abzocke&quot; und &quot;sparen&quot; kund zu tun. Man kann ja darüber bloggen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens muss ich dringend mal daran denken, für nächstes Jahr meine ADAC-Mitgliedschaft zu kündigen, dadurch könnte ich bares Geld sparen, zumal ich seit vier Jahren kein Auto mehr habe. Das ist doch Abzocke!</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-08T09:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/5184187/">
    <title>Ein Blick über den Ereignishorizont</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/5184187/</link>
    <description>Nehmen wir mal an, im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Large_Hadron_Collider&quot;&gt;LHC&lt;/a&gt; rumst es demnächst mal gewaltig und - &lt;i&gt;Hoppala!&lt;/i&gt; - nach anfänglicher Begeisterung sieht man sich plötzlich mit den negativen Begleiterscheinungen eines Schwarzen Loches konfrontiert: Es wächst und frisst alles um sich gnadenlos auf, unterscheidet sich in seiner Auswirkung also nicht so sehr vom Homo Sapiens, mit dem Unterschied, dass ein Schwarzes Loch akkurat und konsequent aufräumt, also keinen Müll hinterlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde, die Idee vom Schwarzen Loch hat was reizvolles. Gerade durch diese Experimente möglicherweise das Wissen über ihre Entstehung erlangt, geht die Menschheit mitsamt diesem Wissen unter. Das ist schon hochgradig philosophisch - und herrlich ironisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens würde es schätzungsweise rund 30 Wochen dauern, bis der gesamte Planet verschluckt wäre. Also genügend Zeit, Plakate mit &lt;i&gt;&quot;Das Ende ist nahe, echt jetzt!&quot;&lt;/i&gt; zu beschriften, noch mal schick zu verreisen, &lt;i&gt;ohne&lt;/i&gt; zig mal umzudrehen und nachzuschauen, ob die Haustür wirklich verschlossen und das Bügeleisen abgestellt ist. Man könnte, frei von jeglichen gesellschaftlichen Zwängen, noch ein paar Telefonanrufe tätigen und dem Bedürfnis nachkommen, gewissen Leuten darzulegen, wie prächtig und umfangreich sie einem den Rektalbereich lingual säubern mögen. Wahlweise reicht es auch, sich einfach auf einen Stuhl zu setzen und so lange zu schreien, bis abrupt Ruhe herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Raumfahrtunternehmen könnte eventuell etwas Drängelei entstehen. Die Superreichen geraten nach anfänglicher vermeintlicher Überlegenheit arg ins Hintertreffen, als das Stichwort &quot;Schweiz&quot; fällt. Wie wird man sich entscheiden?&lt;br /&gt;
Auch bei der einen oder anderen Religion zerbricht man sich hektisch die Köpfe, wie man es nun zurechtdreht, dass der Weltuntergang wieder einmal nicht zum prognostizierten Zeitpunkt stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, das wird bestimmt lustig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;An den Kommentator, dessen Kommentar ich gerade löschte: Sorry - aber Versicherungs-Buzzwords als &quot;Name&quot; samt Verlinkung zu einem Versicherungsbroker sehe ich als Spam an und behandle die Beiträge dementsprechend. Da fangen wir gar nicht erst mit an. :)&lt;/i&gt;</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-11T09:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4813401/">
    <title>Schwein gehabt...</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4813401/</link>
    <description>Notiz an mich selbst: Es ist sinnvoll, vor dem Zubettgehen den Stecker des Notebook-Netzteils zu ziehen, wenn das Notebook eh den ganzen Abend am Netz hing und der Akku somit voll ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ziemlich doof, am nächsten Abend ein Distributions-Upgrade auf dem Notebook zu fahren. &lt;br /&gt;
Na ja, prinzipiell nicht, jedoch unschön, aus dem Augenwinkel mitzubekommen, wie sich das Notebook einfach mitten in der Konfiguration abschaltet, und anschließend festzustellen, dass man vergessen hat, das Netzteil wieder einzustöpseln und somit der Akku schlichtweg leer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopf -&gt; Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück im Unglück: Die Kiste ließ sich problemlos neu booten, derzeit läuft das Upgrade weiter. Puuuuh.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-25T21:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4800782/">
    <title>...und dicke Eier!</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4800782/</link>
    <description>Vorweg: der Preis für das schönste Wort der Woche geht an die &lt;a href=&quot;http://singlemama.twoday.net/stories/4800243/&quot;&gt;SingleMama&lt;/a&gt; für ihren Beitrag &quot;Dekolegastheniker&quot;. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawoll, Ostern steht vor der Tür. Der Einzelhandel reibt sich erwartungsfroh die Hände -  Ostern ist nach Weihnachten das zweitwichtigste Geschäft geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Ovo-Devotionalien und schokoladige Leporidae lassen die Kassen klingeln, auch ein gegenseitiges Beschenken hat sich eingebürgert. Prompt werden verzogene &lt;i&gt;- Entschuldigung! -&lt;/i&gt; Rotzblagen vor die Kamera gezerrt, die Wunschlisten ins Mikrofon blöken, deren Umfang mir in meiner Kindheit selbst zu Weihnachten die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und direkt danach vor &lt;strike&gt;Blödheit&lt;/strike&gt; Vorfreude leuchtende Erzeuger, die &lt;i&gt;natürlich&lt;/i&gt; ihrer Pummelfee Schantall den Herzenswunsch nach &quot;Barbies Edelpuff mit Jacuzzi&quot; erfüllen werden - wäre ja sonst auch doof wegen die Nachbarsblagen und so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bescheuert, alle*.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;*) Zur Ehrenrettung sei gesagt: nicht alle. Zwischendrin war ein kleiner Hosenscheißer, der sich fürchterlich auf das Eiersuchen freute. Da geht einem das Herz auf!&lt;/i&gt;</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-20T12:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/mikrowellen-hotdog/">
    <title>Näher betrachtet.</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/mikrowellen-hotdog/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/banger1977/2315015274/&quot; title=&quot;hot dog von banger1977 bei Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2302/2315015274_3dba706a27_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;hot dog&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disclaimer vorweg: &lt;i&gt;Ich&lt;/i&gt; habe diese in der Mikrowelle aufgewärmten &lt;i&gt;Dinger&lt;/i&gt; nicht gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kollege zögerte kurz, aber spürbar mit dem Verzehr dieser Kunstwerke des &lt;i&gt;Convenience Food&lt;/i&gt;, nachdem ich laut darüber nachdachte, dass man mit entsprechend mutwilliger freudscher Attitüde sowohl phallische als auch vaginale (oder vulvische?) Elemente in der Ansicht eines Hot Dogs erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigung.</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-06T17:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4742372/">
    <title>Fragezeichen</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4742372/</link>
    <description>Hand aufs Herz: Sticht es Ihnen auch so unangenehm ins Auge, wenn Sie eine Frage lesen, die mit einem Punkt abgeschlossen wird. &lt;br /&gt;
Oder wie wäre es mit einem Ausrufezeichen!</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-28T10:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4685970/">
    <title>Eine kurze Abhandlung zum Thema &quot;Rechtschreibreform&quot;</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4685970/</link>
    <description>Majonäse. Käse.&lt;br /&gt;
Delfin. Urin.&lt;br /&gt;
Asfalt. Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spargl? Argl!</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 banger</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-07T12:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4320712/">
    <title>Free Burma - warum eigentlich?</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4320712/</link>
    <description>Herr &lt;a href=&quot;http://aiiiia.twoday.net/&quot;&gt;aiiiia&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://aiiiia.twoday.net/stories/4320126/&quot;&gt;kritisiert die Aktion&lt;/a&gt;, was nicht nur sein gutes Recht ist, sondern auch ohne stumpfe Polemik, wie bei manch anderen Zeitgenossen zu lesen war, auskommt. Ich fühle mich aus gegebenen Gründen angesprochen (nein, nicht auf den Schlips getreten) und gebe daher zwar keine Rechtfertigung, aber meine Sicht der Dinge zum besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawoll. Ich habe an der &lt;a href=&quot;http://www.free-burma.org/&quot;&gt;Aktion &quot;Free Burma&quot;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/stories/4309036/&quot;&gt;teilgenommen&lt;/a&gt;, aus einem ebenso simplen wie für mich wichtigen Anlass: ich finde die Idee gut und stehe dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube allerdings nicht, dass ich direkt jemandem im Burma damit ein aufmunterndes virtuelles Schulterklopfen verpasse. Genau so wenig, dass die Aktion meinem Karma auf die Sprünge hilft oder meine Blogbesucherzahlen in die Höhe schnellen, geschweige denn eine breite Öffentlichkeit erreiche.&lt;br /&gt;
Kurz: ich bin nur ein kleines Lichtlein in den Weiten dieser Aktion. Aber viele kleine Lichtlein... die Metapher dürfte bekannt sein.&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, dass sich die sogenannte Blogosphäre (in der die Aktion zwar hauptsächlich, aber nicht ausschließlich stattfindet) in dieser Sache zu wichtig nimmt. Es ist eher eine Aktion im Sinne von &quot;gemeinsam erreichen wir Aufmerksamkeit&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit ist der springende Punkt. Mit dieser Aktion haben wir die Chance, die Aufmerksamkeit der Politiker in unseren Breitengraden zu erreichen oder zu verstärken, die es letztendlich in der Hand haben, auf das Militärregime in Burma Druck auszuüben. &lt;br /&gt;
Diese Aufmerksamkeit ist es, die den zig anderen Krisenherden in der Welt fehlt. Streng genommen müsste man täglich einen Krisenherd mit solchen Aktionen fokussieren - wenn man aber einen Schritt weiter denkt, wird einem schnell klar, dass man mit einer Aktionsflut nur die Aufmerksamkeitsschwelle erhöht, weil alles zu einem medialen Rauschen wird. Symptomatisch dafür, wie hoch die Reizschwelle mittlerweile angesiedelt ist, war für mich ein Blogkommentar, den ich im Laufe des Tags las und der (sinngemäß) aussagte: &lt;i&gt;&quot;So lange keine anderen Länder dadurch betroffen sind, ist es mir egal.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Also bleibt notgedrungen nur die Möglichkeit, sich auf einzelne Spitzen zu konzentrieren. Ein Breitbandantibiotikum für den Weltfrieden gibt es, abgesehen von der Möglichkeit, diesen Planeten einmal komplett vom Störenfried &quot;Mensch&quot; zu befreien, leider nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls erachte ich es für wichtiger, auch eine kleine Chance auf einen Beitrag zur Besserung zu wahren, als sie im Vornherein mittels &quot;bringt eh nix&quot;-Zweckpessimismus abzukanzeln - denn &lt;i&gt;so&lt;/i&gt; ließe sich jede Aktion, vom kleinen Blogpost bis zur Großdemo, im Keim ersticken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig müsste die Überschrift also auf &quot;...warum eigentlich &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;?&quot; enden.
&lt;hr /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag 1:&lt;/b&gt; Eine recht gute Zusammenfassung der aktuellen Ereignisse gibt es übrigens beim &lt;a href=&quot;http://www.spiegelfechter.com/wordpress/215/aktuelle-entwicklungen-in-myanmar-ticker&quot;&gt;Spiegelfechter&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag 2:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt7m4/computer/artikel/343/136076/&quot;&gt;Die SZ berichtet über die Aktion&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachtrag 3:&lt;/b&gt; Auch in der Wikipedia gibt es einen Artikel über die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Demonstrationen_in_Myanmar_2007&quot;&gt;Geschehnisse und Zusammenhänge&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;myTags&quot;&gt;Tags: &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=free%20burma&quot;&gt;Free Burma&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 banger</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-04T21:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4279545/">
    <title>Mach dem Scheiß mal leiser, Alder!</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4279545/</link>
    <description>Heute morgen war es mal wieder &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/stories/3836452/&quot;&gt;soweit&lt;/a&gt;. In der U-Bahn saß eine Gruppe klischeebejahender &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/4269066/&quot;&gt;Streifenhörnchen&lt;/a&gt;, die sich im typischen Jargon unterhielten, mit viel &quot;Isch&quot;, &quot;Disch&quot;, &quot;Alder&quot;, &quot;Woissu&quot; und &quot;Ischschwöä&quot;, gepaart sowohl mit der Ankündigung, die weibliche Erziehungsberichtige des Gegenübers gegebenenfalls auch ohne deren Einwilligung mit einer ausführlichen Unterleibsbespaßung zu beglücken, als auch dem Angebot, das eigene Geschlechtsteil einer intensiven Geschmacksverkostung zu unterziehen.&lt;br /&gt;
Dazwischen drang ein ähnlicher Sprachgebrauch, nur rhythmischer akzentuiert und mit &lt;i&gt;fetten Beats&lt;/i&gt; unterlegt, schmalbandig quäkend aber mit erstaunlicher Lautstärke aus dem Mobiltelefon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tun? Wäre ich eine krasse &lt;i&gt;Biatch&lt;/i&gt; mit ordentlichen &lt;i&gt;Boobs&lt;/i&gt;, könnte ich vielleicht ein wenig charmant mit den Augen klimpern, kaugummikauend ein dämliches Grinsen aufsetzen und, aufreizend den &lt;i&gt;Booty&lt;/i&gt; wackelnd um etwas Mäßigung bitten, ey. Meine letzte Erinnerung an mein Spiegelbild sagt mir allerdings, dass ich mich naturgegeben auf das Grinsen beschränken müsste, allerdings habe ich kein Kaugummi dabei. &lt;br /&gt;
Dennoch um Ruhe bitten? Hoffnungslos. Beobachtungen und die eigene Erfahrung lehrten mich, dass dieses Unterfangen mit wenig Erfolg, dafür aber mit wort- und gestenreichen Demütigungen und Angeboten, mein Gesicht kreativ zu verformen, verbunden ist, denen ich früh morgens wenig entgegenzusetzen habe - und außerdem möchte ich weder diese Horde auf meine Mutter loslassen, noch bin ich scharf darauf, auf der Liste meiner gesammelten Erfahrungen hinter &quot;wissen, wie ein Mann untenrum schmeckt&quot; ein Häkchen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe also auf meinem Platz sitzen und versuche, mein Buch weiterzulesen. Was ebenso misslingt wie der Versuch, durch geschicktes Summen eine &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Interferenz_%28Physik%29&quot;&gt;destruktive Interferenz&lt;/a&gt; und somit völlige Stille in meinem Kopf zu erzeugen. Daran muss ich noch etwas üben.&lt;br /&gt;
Die nun zwangsweise tatenlose Denkressourcen verwende ich für den Rest der Fahrzeit für Überlegungen an Gegenmaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wäre es, wenn man die Abspielfunktion der Handys an ein Quiz koppelt, welches Allgemeinwissen und Material aus dem Lehrplan abfragt, welches man beantworten muss? Dies hätte kurzfristig angenehme Ruhe zur Folge, denn, wie man sowohl dem Verhalten aus auch der Kommunikation, welche nur primitivste logische Verknüpfungen enthält, entnehmen kann, ist es um die Bildung nicht allzu gut bestellt. Langfristig steigt aber das Bildungsniveau erheblich, zumal der Lerneffekt auch umgehend mit einer Belohnung in Form von &lt;strike&gt;Mus&lt;/strike&gt; für die Zielgruppe angenehme Geräuschen verknüpft wird. Ja, für eine Behebung des in Deutschland beklagten Bildungsnotstandes wäre ich für dieses Opfer bereit. Zumal die Hoffnung besteht, dass mitsamt dem Bildungsniveau auch ein gewisses Gespür für ein ausgeglichenes Miteinander steigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, so muss man auch tagtäglich feststellen, gibt es dafür keine Garantie; &lt;i&gt;intelligent&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;sozial&lt;/i&gt; sind keineswegs fest miteinander verknüpfte Attribute. Ach je. Bleibt die Aussicht auf eine gebildete, aber dennoch laute Jugend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn nähert sich meiner Haltestelle. Kurz schießt mir noch der Gedanke durch den Kopf, man könne eventuell mit Ganzkörperanzügen locken, die, an Ohrhörer gekoppelt, durch starke Schwingungen auch bei niedrigsten Lautstärken den Eindruck vermitteln, man würde direkt vor einem Bassgebläse stehen oder sitzen. Ich verwerfen den Gedanken allerdings wieder mangels Praktikablität. Weder stelle ich mir den Anblick von mit entrücktem Blick vor sich hin vibrierender Menschen in der Öffentlichkeit als sonderlich ästhetisch vor, noch schmeichelt mir der Gedanke, dass entsetzte und erboste Eltern mit dem Finger auf mich zeigen, weil sich ihre pubertierenden Sprößlinge in ihrer Freizeit maßgeblich damit beschäftigen, Tipps über Liedgut auszutauschen und auszutesten, welches den Konsumenten möglichst zielstrebig zum Orgasmus wackelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde mich besser mit dem Gedanken ab, weiterhin irgendwie mit der Problematik klarkommen zu müssen, bis mir oder jemand anderem etwas besseres eingefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;myTags&quot;&gt;Tags: &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=%C3%B6pnv&quot;&gt;ÖPNV&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=handy&quot;&gt;Handy&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=l%C3%A4rm&quot;&gt;Lärm&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 banger</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-20T22:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4229848/">
    <title>42?</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4229848/</link>
    <description>Nein, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Per_Anhalter_durch_die_Galaxis&quot;&gt;Anhalter&lt;/a&gt;-erfahrene wissen zu gut, dass die Antwort ziemlich unbefriedigend ausfällt, wenn die Frage nicht stimmt - welche in diesem Fall &lt;i&gt;&quot;Warum mache ich das eigentlich?&quot;&lt;/i&gt; lauten könnte. Also versuche ich, etwas detaillierter an diese Frage heranzugehen. &lt;br /&gt;
Die Initialzündung zu dieser &lt;strike&gt;Rechtfertigung&lt;/strike&gt; Überlegung lieferte (wieder einmal) &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/&quot;&gt;Nessy&lt;/a&gt;, leider &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/4226516/&quot;&gt;zweifelnd&lt;/a&gt;, dies aber nicht vollends zu Unrecht. Dies jedoch keinesfalls in Bezug auf die Inhalte; ich schätze ihren gleichfalls intelligenten wie auch unterhaltsamen Schreibstil, der selbst &lt;i&gt;(vermeintliche?)&lt;/i&gt; Alltagsbanalitäten aus der schieren Masse an Blogs jeglicher Couleur herausstechen lässt. Zweifel an der Qualität bestehen aus meiner Sicht jedenfalls nicht, hingegen ist die Infragestellung der Wahrung einer gewissen Anonymität bzw. der Privatsphäre nicht ganz ungerechtfertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fangen wir von vorne an...&lt;br /&gt;
Eins vorweg: man könnte meinen, nach gerade mal knapp drei Monaten in der Blogosphere sei es zu früh, ein Resümee zu ziehen - ein solches soll dieser Beitrag aber auch nicht sein, vielmehr eine Aufstellung meiner Betrachtungsweise. Ich bin selbst gespannt, wie sich Bild und Einstellung in der nächsten Zeit wandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Warum überhaupt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
...oder anders: &lt;i&gt;wie kam ich überhaupt zum Bloggen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Trotz langjähriger &quot;Anwesenheit im Netz&quot; hat mich die Bloggerei bisher nicht sonderlich interessiert. Ich hatte weder Drang noch Anlass, Blogs zu lesen oder gar selbst aktiv zu sein. Die Handvoll &quot;Alphablogs&quot;, die mir bis dato mehr oder weniger über den Weg liefen, boten mir ein recht ernsthaftes bis hochgestochenes Bild, in dem &lt;i&gt;vermeintlich&lt;/i&gt; belangloses größtenteils überpinselt bis geächtet wurde. Im krassen Gegensatz dazu standen reine Nonsens-Blogs mit Inhalten von flachem bis grenzwertigem Niveau.&lt;br /&gt;
Falls es einen Wendepunkt geben sollte, war es sicherlich die Mail eines Kollegen, in der er mich auf das &lt;a href=&quot;http://pizza.blogg.de/&quot;&gt;Pizza-Blog&lt;/a&gt; hinwies. Von dort aus klickte ich mich durch eine Blogosphäre, die mir schon eher zusagte und in der ich mir ein kuscheliges Plätzchen vorstellen konnte.&lt;br /&gt;
Ein Plätzchen, welches mir gleichfalls als Ventil als auch als Spielwiese dienen sollte, als Ablageplatz für Gedanken, Eindrücke und dem Versuch, kreativ mit der Sprache umzugehen. Kurzum: meine persönliche Kleinkunstbühne, an der das Publikum gleichfalls interessiert innehalten als auch naserümpfend vorbeigehen kann, zwar ohne Anspruch auf eine mittels griechischen Buchstaben klassifizierte Positionierung in der Blogosphäre, aber keinesfalls anspruchslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer steckt eigentlich dahinter?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
...oder: &lt;i&gt;welchen Stellenwert hat die Anonymität?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die - in diesem Fall meine - Anonymität im Netz ist eine Illusion, der ich mich nicht hingebe. Meine Präsenz im Internet ist zwar nicht von Weltruhm, aber dennoch verbreitet genug, so dass es keine allzu große Herausforderung darstellt, mich zu identifizieren. &lt;br /&gt;
Ich lege auch keinen gesteigerten Wert auf Anonymität, wobei ich das Wort &quot;noch&quot; bewusst auslasse, denn im Nachhinein wird sich das nicht mehr ändern lassen. Wichtiger erscheint es mir, die Anonymität derjenigen zu wahren, &lt;i&gt;über&lt;/i&gt; die ich hier hin und wieder etwas schreibe, denn das wäre in meinen Augen ein Punkt, der die Aufdeckung meiner Identität ansatzweise kritisch werden lassen könnte. Aus diesem Grund und aus Rücksichtnahme sowohl auf meiner selbst als auch die anderen Beteiligten verzichte ich auf allzu herbe Geschichten aus dem Nähkästchen - deren öffentliches Interesse ich eh anzweifle.&lt;br /&gt;
Kurzum: ein großer Teil meines Freundes- und Bekanntenkreises weiß von diesem Blog, umgekehrt muss ich aber keinem unbedingt auf die Nase binden, wer ich wirklich bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim derzeitigen Stand, an dem mir der Counter einen Durchschnitt von 30 Besuchern pro Tag verklickern will, spielt das Interesse der Leser an meiner wahren Identität in meinen Augen eh eine untergeordnete Rolle, ein Umstand, der nicht zuletzt, aber erst recht bei einer Paarung von &quot;vielen Besuchern&quot; und &quot;großen Bemühungen um die Wahrung der Anonymität&quot; leider komplett anders aussehen kann, wie beispielsweise der &lt;a href=&quot;http://www.bestatterweblog.de/&quot;&gt;Undertaker&lt;/a&gt; zurecht &lt;a href=&quot;http://www.bestatterweblog.de/nochmals-in-eigener-sache/282/&quot;&gt;genervt feststellt&lt;/a&gt;. Es ist, im negativen Sinne, beeindruckend, dass es nicht mal des offensiven Formats eines Don Alphonsos bedarf, um sich am zweifelhaften Vergnügen &lt;a href=&quot;http://www.bestatterweblog.de/sandy/281/#comment-3849&quot;&gt;öffentlicher Anfeindung&lt;/a&gt; und privater Belästigung zu erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder schlich sich auch die Überlegung in meine Gedanken, mit einem bis dato von mir ungenutzten Namen zu bloggen und dabei richtig &quot;auf die Kacke zu hauen&quot; - doch ist sowohl dieser Reiz von kurzfristigem Charakter als auch das Erzählmaterial summa summarum zu mager. Nicht zu vergessen ist auch die Gefahr, eines Tages fahrlässig zu werden und dadurch in eine peinliche bis ernsthaft unangenehme Situation zu geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und weiter?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das wird die Zukunft zeigen und bestimmen. Wie der Titel schon sagt, ist dies &lt;i&gt;meine Welt&lt;/i&gt;, Inspirationen und Inhalte liefern mein Leben und mein Alltag, hin und wieder andere Blogs und zugeworfene Stöckchen. Ich freue mich gleichwohl über Interessenten, wie es mich gewissermaßen kalt lässt, wenn ich mich weiterhin irgendwo in den unendlichen Weiten der Blogosphäre befinde. Ich muss mich nicht nach oben arbeiten, dort ist es oft viel zu ernsthaft und anstrengend - und zu guter Letzt schreibe ich in erster Linie für mich selbst. Soviel Egoismus muss sein. :o)&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;myTags&quot;&gt;Tags: &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=blog&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=sinn&quot;&gt;Sinn&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 banger</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-04T21:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://banger.twoday.net/stories/4228934/">
    <title>Pietas contra penuncia</title>
    <link>http://banger.twoday.net/stories/4228934/</link>
    <description>Ich hatte es beim &lt;a href=&quot;http://www.bestatterweblog.de/kosten-2/176/&quot;&gt;Undertaker&lt;/a&gt; schon angemerkt und kam letztes Wochenende dazu, im Vorbeifahren einen Schnappschuss zu schießen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/banger1977/1321204032/&quot; title=&quot;Eine Frage der Priorität&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm2.static.flickr.com/1393/1321204032_4fdba59fd3_m.jpg&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;A question of priority.&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Werbeslogan bringt mich regelmäßig zum Grübeln. Nicht dass ich, wie die Überschrift es vielleicht suggerieren könnte, dem Unternehmen mangelnde Pietät unterstelle - ein kurzes Überfliegen der &lt;a href=&quot;http://www.karl-schumacher.de/&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; scheint auch keine Befürchtungen zu bekräftigen - aber dennoch hinterlässt es &lt;i&gt;bei mir&lt;/i&gt; einen seltsamen Beigeschmack, Bestattungsdienstleistungen mit finanziellen Argumenten zu bewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, gemäß den Gesetzen der Marktwirtschaft, denen zweifelsohne auch das Bestattergewerbe unterliegt, folgt das Angebot einer Nachfrage. Stellt sich nur noch die Frage: folgt der Anbieter einfach nur den Bedürfnissen vor Ort, ist die nüchterne Kombination aus Todesfall und Sparsamkeit schlichtweg irritierend oder handelt es sich gar um einen Tabubruch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin unschlüssig.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;myTags&quot;&gt;Tags: &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=tod&quot;&gt;Tod&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://banger.twoday.net/search?q=geld&quot;&gt;Geld&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description> 
    <dc:creator>banger</dc:creator>
    <dc:subject>philosophisch.</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 banger</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-04T16:11:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://banger.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://banger.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
